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Corona-Hilfen: Weitere 44,5 Mio. Euro für ÖBB und Westbahn

Ohne Notvergabe müssten die Unternehmen die Strecke Wien-Salzburg einstellen.
Ohne Notvergabe müssten die Unternehmen die Strecke Wien-Salzburg einstellen. ©APA/HARALD SCHNEIDER
Für die Strecke Wien-Salzburg erhalten die staatlichen ÖBB und die mehrheitlich private Westbahn vom Staat erneut Corona-Hilfsgelder, dieses Mal in der Höhe von 44,5 Millionen Euro.
Streit um Corona-Hilfen für Westbahn

Das ist bereits das zweite Mal, dass den beiden Bahnunternehmen in Zeiten der Corona-Pandemie die Aufrechterhaltung der Verbindung bezuschusst wird.

Im April gab es dafür 48,3 Mio. Euro, nun wurden 44,5 Mio. Euro zugesagt. Die ÖBB erhalten 37 Mio. Euro, die Westbahn 7,5 Mio. Euro. Der Auftrag im Rahmen einer Notvergabe des Verkehrsministeriums gilt bis 7.2.2021.

Strecke Wien-Salzburg müsste ohne Notvergabe eingestellt werden

"Die Bahn ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Österreich. Sie bringt uns auch in schweren Zeiten an unser Ziel, die Ärztin ins Krankenhaus, den Kassier in den Supermarkt. Wir stellen sicher, dass sich die Menschen auch in der Krise darauf verlassen können", so Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Donnerstag in einer Aussendung.

Ohne Beauftragung müssten die Unternehmen den Fernverkehr zwischen Wien und Salzburg aus wirtschaftlichen Gründen einstellen.

(APA/Red)

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