Corona-Hilfen für Non-Profit-Organisationen verlängert

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) bezeichnete den NPO-Fonds in einer schriftlichen Stellungnahme als "Herzensprojekt".
Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) bezeichnete den NPO-Fonds in einer schriftlichen Stellungnahme als "Herzensprojekt". ©APA/HANS PUNZ
Der Unterstptzungsfonds für die von der Coronakrise betroffenen Non-Profit-Organisationen wird laut Regierungsangaben bis Ende März 2022 verlängert.
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Ab Februar 2022 können Anträge zum vierten Quartal 2021 (rückwirkend) gestellt werden - auf der Webseite www.npo-fonds.at. Dort sind auch die genauen Richtlinien und alle weiteren Informationen rund um den NPO-Fonds abrufbar.

Corona-Hilfen für Non-Profit-Organisationen verlängert

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) bezeichnete den NPO-Fonds in einer schriftlichen Stellungnahme als "Herzensprojekt". "In den Sport- und Musikvereinen, Hilfsorganisationen und Freiwilligenorganisationen kommen Menschen mit manchmal unterschiedlichen Meinungen über eine gemeinsame Leidenschaft zusammen. Das ist gerade jetzt wichtig wie nie und ich möchte mich von Herzen bei Österreichs Freiwilligen und Non-Profit-Organisationen für ihre Arbeit in schwierigen Zeiten bedanken." Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) sprach von einem der "wichtigsten Instrumente zur Bekämpfung der Pandemie-Folgen im Kulturbereich", denn weite Teile des österreichischen Kulturbetriebs seien gemeinnützig organisiert.

Tourismusminiterin Elisabeth Köstinger (ÖVP) zeigt sich erfreut

Erfreut zeigte sich auch Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), die den Fonds in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA als "Erfolgskonzept" bezeichnete. Damit sei ein "europaweit einzigartiges Unterstützungssystem für ehrenamtliche Vereine gelungen". Ziel sei es weiterhin, möglichst alle gemeinnützigen Vereine "sicher durch diese Krise zu bringen und ihnen Sicherheit zu geben".

Rund 23.000 Vereine mit fast 700 Millionen Euro unterstützt

Seit der Einrichtung des Fonds im Frühjahr 2020 wurden laut Regierungsangaben rund 23.000 Vereine und weitere gemeinnützige Organisationen mit fast 700 Millionen Euro unterstützt. Gefördert werden Fixkosten wie etwa Mieten oder Betriebskosten, aber auch coronabedingte Mehrkosten oder angelaufene Kosten für Veranstaltungen, die pandemiebedingt nicht stattfinden konnten, und zwar bis zu einer Höhe von maximal 90 Prozent des Einnahmenverlustes im Vergleich zu 2019.

(APA/Red)

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