Corona: Experten rechnen mit Minus bei Infektionen

Experten liefern verschiedene Annahmen - auch die Intensivbetten betreffend.
Experten liefern verschiedene Annahmen - auch die Intensivbetten betreffend. ©APA/MICHAEL GRUBER (Symbolbild)
Das Minus bei den Infektionen hält an: Damit rechnen Experten, die dem Covid-Prognose-Konsortium angehören. Ein Minus nehmen sie auch im Hinblick auf eine andere Zahl an.
26. Mai: 445 Neuinfektionen
NÖ: Unter 100 Neuinfektionen

Eine Woche nach der Öffnung von Gastgärten, Lokalen und Sport-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen gehen die Experten des Covid-Prognose-Konsortiums von einer Fortsetzung des rückläufigen Infektionsgeschehens in allen Bundesländern aus. Das Tempo, mit dem sich die täglichen Corona-Infektionszahlen zuletzt reduziert haben, werde sich allerdings einbremsen. In einzelnen Bundesländern sind eine Stagnation oder leichte Zuwächse im Bereich des Möglichen.

Spitäler vor Verbesserung

Weiter entspannen wird sich die Lage in den Spitälern. In ihrer jüngsten, am Mittwoch veröffentlichten Einschätzung erwarten die Experten eine deutliche Abnahme des intensivmedizinischen Betreuungsbedarfs. Die Covid-Patienten, die ein Intensivbett benötigen, werden demnach nur mehr sechs Prozent der verfügbar gemeldeten Gesamtkapazitäten im Intensivbereich ausmachen. Zuletzt lag die Quote bei 10,7 Prozent.

Corona: Weitere Experten-Annahmen

In absoluten Zahlen rechnen die Experten damit, dass in zwei Wochen (9. Juni) 124, im schlechtesten Fall 151 an Covid-19 Erkrankte ein Intensivbett benötigen werden. Am heutigen Mittwoch waren es 203, weitere 380 Patienten lagen auf Normalstationen. Deren Anzahl soll binnen 14 Tagen auf 227 sinken. Je nachdem, wie sich die gesetzten Öffnungsschritte und das damit veränderte Testregime auswirken und sich das Wetter gestalten werden, könnten es auch unter 200, im schlechtesten Fall 286 sein.

445 weitere Corona-Fälle am 26. Mai

Am heutigen Mittwoch sind österreichweit 445 Neuinfektionen behördlich bestätigt worden. Diese Zahl dürfte in unmittelbarer Zukunft nicht drastisch sinken. Im Schnitt rechnen die Experten weiter mit rund 440 Neuinfektionen pro Tag. Bis kommenden Mittwoch (2. Juni) könnten sich die täglichen Neuansteckungen auf 410 reduzieren. Dann wird mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 34,1 Fällen je 100.000 Einwohner gerechnet - aktuell liegt sie bei 41,0. Die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern ist dabei recht unterschiedlich. Die Spannbreite der Sieben-Tages-Inzidenz sollte am kommenden Mittwoch von 22 im Burgenland bis 60 in Vorarlberg reichen.

(APA/Red)

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