Corona-Ampel: Kommission stuft Infektionsrisiko als niedrig ein

Neuigkeiten gibt es zur Corona-Ampel.
Neuigkeiten gibt es zur Corona-Ampel. ©APA/BARBARA GINDL (Symbolbild/gestellte Szene)
Die Risiko einer Infektion mit Corona stuft die Corona-Kommission erneut als insgesamt gering ein.
850 Corona-Neuinfektionen

Die Hinweise, dass die vierte Welle kommt oder schon begonnen hat, liegen in der am Donnerstag im Umlaufverfahren beschlossenen Neuschaltung der Corona-Ampel im Detail. Demnach ist das Risiko für eine Infektion in den Bundesländern Salzburg, Tirol (inklusive Osttirol) und Vorarlberg nun mittel (gelb), das Burgenland verlor seinen grünen Status.

Wien wird niedriges Corona-Infektionsrisiko zugeschrieben

Damit sind sechs Bundesländer mit geringem Infektionsrisiko bewertet: Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, das Burgenland, die Steiermark und Kärnten. In den Kriterien wurde unter anderem die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Salzburg, Tirol und Vorarlberg mit orange bewertet. In allen drei Bundesländern liegt der Wert inzwischen weit über 50 - von 59,6 in Vorarlberg über 63,3 in Tirol bis zu 67,9 in Salzburg (Stand am 10. August).

Osttirol bei Corona-Inzidenz hinten

Das Systemrisiko, das die potenzielle Auslastung in den Intensivstationen bewertet, wurde jedoch in allen Bundesländern als gering für eine Überlastung eingeschätzt. Problematisch ist aber auch die effektive Reproduktionszahl, also jener Faktor, der schätzt, wie viele weitere Menschen durch einen Infizierten angesteckt werden. Liegt sie über 1, steigen die Fallzahlen. Und das ist mit Ausnahme Salzburgs (genau 1,0) in allen Bundesländern so, am höchsten mit 1,15 in Tirol.

Die mit Abstand schlechteste Sieben-Tages-Inzidenz weist übrigens Osttirol auf - mit 356,5 (Bezirk Lienz). Im oberösterreichischen Kirchdorf an der Krems liegt die Sieben-Tages-Inzidenz mit 124,2 ebenfalls deutlich über 100. In Wels Stadt wurde der Wert mit 92,6 angegeben.

(APA/Red)

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