Connyland-Delfine: Justiz weist Vorwürfe zurück

Der Fall der toten Connyland-Delfine wird zum Politikum.
Der Fall der toten Connyland-Delfine wird zum Politikum. ©WDSF/ PROWAL
Nächster Akt in der Tragödie um den Tod der Connyland - Delfine: Nachdem Daniel Jositsch (SP-Nationalrat) schwere Geschütze gegen die Behörden aufgefahren hatte - er sprach gar von einer "Befangenheit" - setzt sich nun die Justiz zur Wehr.
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Jositsch doppelt sogar noch nach, verlangt jetzt laut “20min.ch” eine externe Untersuchung in der Causa Connyland. Die verantwortliche Thurgauer Staatsanwaltschaft nahm den “Vorschlag” naturgemäß mit endend wollender Begeisterung auf. Und das, obwohl bereits im November ein Staatsanwalt wegen Befangenheit – er war mit Connyland verbandelt – abgezogen worden war. 

Der Generalstaatsanwalt des Kantons Thurgau, Hans-Ruedi Graf, spricht jedenfalls von “unfundierten Ratschlägen” Jositschs. Diesem fehlten schlicht die tieferen Kenntnisse des Falles. “Die leitende Staatsanwältin”, so Graf weiter, “war immer neutral und hat keine Fehler gemacht.”

Connyland sei keinesfalls in Schutz genommen worden. Den Fall werde man sicher nicht abgeben. Auch die sonstigen Thurgauer Parteien stellen sich ostentativ hinter die Staatsanwaltschaft.

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