Chile: Tierärzte sollen Menschen mit Hunde-Vakzin geimpft haben

In Chile angeblich Hunde-Vakzin an Menschen verimpf.
In Chile angeblich Hunde-Vakzin an Menschen verimpf. ©pixabay.com (Symbolbild)
In Chile stehen zwei Tierärzte im Verdacht, ein für Hunde gedachtes Corona-Vakzin an Menschen verimpft zu haben.

Wie die Gesundheitsbehörden am Dienstag mitteilten, haben mutmaßlich mehr als 75 Menschen in der Stadt Calama den Corona-Impfstoff erhalten. Die Gesundheitsbeauftragte der Region Antofagasta, Rossana Díaz, bezeichnete das Verhalten der Tierärztin als "sehr gefährlich".

Menschen mit Corona-Impfstoff für Hunde geimpft

Die Behörden wurden auf den Fall aufmerksam, als sie Mitarbeiter einer Tierarzt-Klinik in Calama im September ohne Maskenschutz antrafen. Die Tierärztin María Fernanda Muñoz hatte sich nach eigenen Angaben mit einer achtfachen Dosis des Hunde-Vakzins gegen das Coronavirus geschützt.

In einem weiteren Fall wurde in einer Tierarzt-Praxis eine nicht näher bekannte Zahl von Patienten ebenfalls mit einem Hunde-Vakzin behandelt. Der Fall wurde öffentlich bekannt, als die Tierärzte sich weigerten, Strafzahlungen zu entrichten, die gegen sie verhängt worden waren.

(APA/Red)

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