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Bürger-Dialog zur Stadtstraße Aspern in Wien gestartet

Der Bürger-Dialog zur Stadtstraße Aspern wurde offiziell gestartet.
Der Bürger-Dialog zur Stadtstraße Aspern wurde offiziell gestartet. ©dpa (Symbolbild)
Am Mittwochabend gab es in Wien-Donaustadt eine Auftaktveranstaltung zum Bürger-Dialog bezüglich der Aspern Stadtstraße. Zahlreiche Bewohner des Bezirks haben daran teilgenommen, heißt es aus dem Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou.
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Wie berichtet setzt die Stadt Wien beim Projekt “Stadtstraße Aspern” auf Bürgerbeteiligung. Am Mittwoch konnten sich Anrainer über den Stand der Planungen und über die Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren. Dazu standen Fachleute der Magistratsabteilungen Rede und Antwort, auch Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und der Bezirksvorsteher der Donaustadt, Norbert Scheed, nahmen an der Veranstaltung teil.

BürgerInnen-Beirat gegründet

Die Anregungen aus der Bevölkerung werden ab Mitte Mai in einem BürgerInnen-Beirat weiter diskutiert und bearbeitet und werden in das endgültige Projekt einfließen. Der BürgerInnen-Beirat soll sich unter anderem aus betroffenen BürgerInnern, VertreterInnen von Bürgerinitiativen und Vereinen, Wirtschaftstreibenden und anderen zusammensetzen. Regelmäßige Sitzungen des Beirates, aber auch breitere Dialog-Abende sind vorgesehen. Darüber hinaus wird auch eine AnrainerInnen-Hotline für die spontanen Anliegen eingerichtet. Damit sollen die Interessen der betroffenen Bevölkerung bestmöglich Eingang finden in die Planung und Realisierung.

Infos zur Stadtstraße Aspern

Die bis 2018 (Baubeginn frühestens 2015) zu errichtende “Stadtstraße Aspern” soll die A 23 (Anschlussstelle Hirschstetten) mit der geplanten S 1 (Anschlussstelle Seestadt West) verbinden. In Wohnbereichen wird die “Stadtstraße Aspern” in Tunnels geführt, um die Auswirkungen der Straße auf die Anrainer zu verringern. Konkret sind zwei Tunnels geplant, und zwar im Bereich Emichgasse/Querung Ostbahn sowie im Bereich Querung Hausfeldstraße/U2/Ostbahn. Das Projekt muss einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden

Die Gesamtkosten der Stadtstraße Aspern belaufen sich nach jetzigem Stand auf 231,6 Millionen Euro und sind durch den Bund abgedeckt, heißt es aus dem Büro der Verkehrsstadträtin. Die Erhaltung und Betreuung der Straße erfolgt durch die Stadt Wien. Geplant und realisiert wird die Stadtstraße Aspern von der MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau und MA 29 – Brückenbau und Grundbau. Die notwendige Beleuchtung wird von der MA 33 – Wien Leuchtet hergestellt.

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