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Brand in Wiener PAZ: Alle sechs Insassen haben Brand gelegt

Bei dem Brand im Hernalser PAZ erlitten die sechs Häftlinge schwere Rauchgasvergiftungen.
Bei dem Brand im Hernalser PAZ erlitten die sechs Häftlinge schwere Rauchgasvergiftungen. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Den Brand im Polizeianhaltezentrum (PAZ) am Wiener Hernalser Gürtel dürfte wohl von allen sechs Häftlingen gemeinsam gelegt worden sein.
Sechs Schwerverletzte bei Brand
Zweifel an Suizidversuch

“Es dürfte so sein, dass jeder in der Zelle einen Fetzen genommen und angezündet hat”, sagte ein Insider. Unklar ist demnach für die Ermittler noch, ob es in der Zelle einen Rädelsführer gab, der seine Mitinsassen – insgesamt waren es fünf Afghanen und ein Iraner in dem Raum – angestiftet hat. Nach ersten Erkenntnissen wollten die sechs ein Zeichen des Protests gegen die Schubhaft und die drohende Abschiebung setzen.

Für die Beamten, die im von dem Brand betroffenen ersten Stock Dienst versahen, dürfte nach Informationen der APA es nicht absehbar gewesen sein, dass die Schubhäftlinge zu einer solchen Verzweiflungstat schritten. “Es hat in der Zelle keine Vorfälle gegeben”, so der Insider.

Ermittlung wegen versuchten Mordes

Die Zelleninsassen sind demnach mittlerweile alle aus den drei Krankenhäusern entlassen worden, in die sie mit schweren Rauchgasvergiftungen und – in einem Fall – mit Hautverbrennungen eingeliefert worden waren. Sie sitzen derzeit in der Justizanstalt Josefstadt in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen versuchten Mordes und vorsätzlicher Gemeingefährdung ermittelt.

(APA/red)

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