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Brand in Seniorenheim in Wien: Scharfschütze musste Gasflasche aufschießen

Die Feuerwehr konnte die Gasflasche rasch löschen.
Die Feuerwehr konnte die Gasflasche rasch löschen. ©Berufsfeuerwehr Wien
Bei Lötarbeiten in einem Seniorenwohnheim in Rudolfsheim-Fünfhaus geriet am Freitagmorgen eine Azetylen-Gasflasche in Brand. Ein Scharfschütze der Cobra musste auf die Flasche schießen, um das Gas kontrolliert entweichen zu lassen. Es wurde niemand verletzt.

Die Gasflasche war bei Arbeiten im Gangbereich im 1. Stock des Wohnheims in der Oelweingasse im Bereich des Flaschenventils in Brand geraten. Auch Teile der Wand- und Deckenverkleidung des Gangs fingen Feuer. Die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr Wien löschten den Brand und kühlten die Gasflasche, um sie in den Innenhof des Wohnheims bringen zu können.

Seniorenheim und Kindergarten evakuiert

Gleichzeitig wurden die Bewohnerinnen und Bewohner angewiesen, in sicheren Bereichen des Hauses zu bleiben. Ein an den Hof angrenzender Schul-Sportplatz und ein Kindergarten wurden zur Sicherheit geräumt, während ein Scharfschütze der Cobra angefordert wurde. Der Polizist schoss aus sicherer Position mehrmals auf die Gasflasche, sodass der Druck kontrolliert entweichen konnte. Die Oelweingasse war während des Einsatzes gesperrt.

(red)

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