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Bombendrohung: AMS-Filiale in Wien-Simmering evakuiert

Immer wieder gibt es beim AMS bombendrohungen und Co.
Immer wieder gibt es beim AMS bombendrohungen und Co. ©APA (Sujet)
Donnerstagfrüh sorgte ein Anrufer in der AMS-Filale in der Hauffgasse in Wien-Simmering für Aufregung: Der Mann am anderen Ende der Leitung drohte mit einem Bomben-Angriff auf das Gebäude. VIENNA.AT hat alle Details zu dem Zwischenfall.
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AMS Wien-Sprecher Sabastian Paulick bestätigte im Gespräch mit VIENNA.AT die Bombendrohung auf die Wiener AMS-Filiale.

AMS-Bombendrohung: 60 Personen evakuiert

Ein unbekannter Mann habe kurz vor 9 Uhr Früh bei der Serviceline angerufen und mit der Explosion gedroht. Man habe daraufhin das Gebäude evakuiert.

45 AMS-Mitarbeiter und 15 zum Zeitpunkt des Anrufs im Haus befindliche Kunden seien ins Freie gebracht worden, so Paulick. Daraufhin sei das Gebäude untersucht, aber keinerlei Sprengstoff gefunden worden. Nach eineinhalb Stunden habe der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden können.

Sicherheitsbedrohung beim AMS keine Seltenheit

Wer sich hinter dem Anruf verberge, sei nicht nachvollziehbar, so der Sprecher. “Die Anrufe bei der AMS-Serviceline werden ja nicht aufgezeichnet. Außerdem hat der Betreffende wohl mit unterdrückter Nummer angerufen.”

Auf die Frage, wie oft derlei Vorfälle vorkämen, verwies Paulick auf eine aktuelle parlamentarische Anfrage des SPÖ-Politikers Johann Maier: “Sicherheitsprobleme im AMS – Bedrohungen und Tätlichkeiten gegenüber AMS-Mitarbeiter/innen im Jahr 2013”.

54 Mal im Vorjahr Polizei beim AMS

Aus der Beantwortung dieser Anfrage durch die zuständige AMS-Stelle geht hervor, dass im Vorjahr österreichweit 54 Mal wegen vergleichbaren Fällen die Polizei gerufen werden musste – auf Wien entfielen davon 26 derartige Anfragen.

119 Zwischenfälle – am öftesten in Wien-Margareten

Nicht in jedem Fall wird jedoch die Exekutive bemüht, wie die Zahlen zeigen. 119 Fälle seien bekannt, in denen in der Bundeshauptstadt 2013 Belästigungen, Beschimpfungen, Bedrohungen, Tätlichkeiten oder Körperverletzungen in AMS-Dienststellen in Wien vorgekommen seien – landesweit gab es 1137 solche Vorfälle.

Die 119 derartigen Vorfälle verteilen sich folgendermaßen auf die Wiener Dienststellen (RGS):

RGS Redergasse: 24
RGS Dresdner Straße: 21
RGS Laxenburger Straße: 14
RGS Jugendliche: 11
RGS Hauffgasse: 9
RGS Schönbrunner Straße: 9
RGS Huttengasse: 8
RGS Esteplatz: 4
RGS Hietzinger Kai: 4
RGS Prandaugasse: 4
RGS Schloßhofer Straße: 3
RGS Währinger Gürtel: 3
Service Line (AMS Call Center): 3
RGS Johnstraße: 2

Tendenz zu Gewalt beim AMS steigend

Vergleicht man diese Zahlen mit einer ähnlichen Anfrage im Jahr 2012, ist die Tendenz steigend. Dort heißt es, dass das AMS Wien für das Jahr 2012 nur “14 Tätlichkeiten im Sinne von körperlichen Angriffen sowie 43 nach Ansicht der Landesgeschäftsstelle als „gefährliche Drohung” zu qualifizierende KundInnen-Reaktionen” zu verzeichnen gehabt habe.

Man reagiere auf die Häufung dieser Vorfälle mit dem verstärkten bzw. flächendeckenden Einsatz von Security-Personal, wodurch eine subjektive Steigerung des Sicherheitsgefühls der Mitarbeiter erzielt werde, wie es heißt. Es gebe auch zahlreiche Maßnahmen wie Präventions-Workshops und Co., um die AMS-Mitarbeiter zu unterstützen.

Rauer Umgangston – hohes Aggressionspotential

Dazu das AMS: “Die Landesgeschäftsstellen berichten grundsätzlich von einer insgesamt guten Sicherheitslage, wenn auch der Umgangston seitens der KundInnen gelegentlich rauer und das Aggressionspotenzial der KundInnen als tendenziell steigend wahrgenommen wird.”
Ein Hausverbot ist übrigens 2013 nur einem AMS-Kunden gegenüber ausgesprochen worden, wie die Statistik zeigt.

(DHE)

 

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