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Blümel: Zollkontrollen wegen vieler Fälschungen intensiviert

Die Zollkontrollen werden intensiviert.
Die Zollkontrollen werden intensiviert. ©APA/HELMUT FOHRINGER
In der Corona-Krise tauchen auch immer mehr gefälschte Schutzausrüstung und Arzneien auf. Deshalb werden die Zollkontrollen intensiviert.

Die Europol-Warnung in Bezug auf in der Coronavirus-Krise gehäuftes Auftauchen gefälschter Schutzausrüstung sowie Arzneien lässt das für Zollangelegenheiten zuständige Finanzministerium die Kontrollen auf allen Transportwegen intensivieren. "Wir gehen mit aller Härte gegen den Schmuggel von gefälschten Corona-Arzneimitteln vor", so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) in einer Aussendung am Freitag.

Blümel: "Wir werden keinesfalls zulassen, dass Menschen dadurch Schaden nehmen"

Es gehe gegen alle, die aus der Krise illegalen Profit schlagen wollen und dabei die Gesundheit gefährden. Blümel: "Wir werden keinesfalls zulassen, dass Menschen dadurch Schaden nehmen oder vielleicht daran sterben." Im Fokus stünden Mittel gegen Virenerkrankungen, Corona-Tests, Schmerzmittel, Schutzausrüstung oder angebliche Impfstoffe. Zollbeamte hätten bereits eine große Menge an geschmuggelten Waren aufgegriffen.

Dem Zoll sei mittels laufender Mitteilungen über festgestellte illegale Sendungen informiert, die zwischen den Zollverwaltungen der Mitgliedstaaten, dem Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) und auch mit Drittstaaten ausgetauscht werden. Kontrolliert werden demnach alle Transportwege, von Containerlieferungen über Kurierdienste bis zu Briefsendungen.

Kriminelle würden mit illegalen Medikamenten ohne Qualitäts- und Herkunftskontrolle das Leben der Menschen aufs Spiel setzen, wie Ulrike Mursch-Edlmayr, die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, in der Aussendung ergänzte. Medikamente sollten daher nur in der öffentlichen Apotheke gekauft werden. Nur dort haben Sie eine hundertprozentige Sicherheit, dass es sich nicht um Fälschungen handelt", sagte Mursch-Edlmayr.

Aufklärung in Österreich wichtig

Aufklärung sei in diesem Zusammenhang wichtig, da etwa fast die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher nicht wisse, dass in Österreich der Verkauf rezeptpflichtiger Medikamente im Internet verboten sei. Mursch-Edlmayr: "Im besten Fall ist eine Medikamentenfälschung für den Betroffenen wirkungslos, im schlimmsten Fall gesundheitsschädigend oder sogar tödlich."

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(APA/Red)

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