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Betreuung während Coronavirus-Krise: Kaum Kinder an den Schulen anwesend

Geöffnet, aber nicht sehr frequentiert: Etwa das Gymnasium in der Rahlgasse in Wien
Geöffnet, aber nicht sehr frequentiert: Etwa das Gymnasium in der Rahlgasse in Wien ©APA/GEORG HOCHMUTH
Wie ein Lokalaugenschein zeigte, sind am ersten Tag ohne regulären Unterricht kaum Kinder zur Betreuung an die Schulen gebracht worden. An manchen NMS war kein einziges Kind anwesend.
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Faustregel schien zu sein: Je älter die Schüler, desto geringer die Anwesenheit. An AHS-Unterstufen wiederum war etwas mehr los als an Neuen Mittelschulen (NMS).

50 Schulen abgefragt: Sehr geringe Schülerzahlen

Laut einem Rundruf bzw. Lokalaugenscheinen der APA kamen an den meisten der abgefragten rund 50 Wiener Schulen nicht mehr als zehn bis 20 Kinder. An einzelnen NMS erschien sogar kein einziger Schüler. An Volksschulen holten viele Eltern auch nur die von den Lehrkräften vorbereiteten Sachen der Kinder ab.

Demgegenüber war an den meisten Schulen durchaus noch zahlreiches Lehrpersonal anwesend - vielfach aber nur, um für den Fall gerüstet zu sein, dass doch mehr Kinder kommen bzw. administrative Aufgaben zu erledigen. Lehrer über 60 Jahre, mit Vorerkrankungen bzw. besonderen Pflege- oder Betreuungspflichten sollen laut Schreiben des Bildungsministeriums weitgehend von daheim aus arbeiten und für die Betreuung möglichst nicht herangezogen werden.

Zahl der betreuten Kinder "gegen null gehend"

Ein ähnliches Bild zeigte sich auch in Kärnten: Wie Bildungsdirektor Robert Klinglmair am Vormittag auf APA-Anfrage sagte, trudelten die Rückmeldungen aus den Schulen nach und nach ein, die Zahl der betreuten Kinder sei "gegen null gehend". "Wir haben Rückmeldungen bekommen, dass an manchen Orten zwei oder drei Kinder in die Schulen gebracht wurden, an manchen sogar gar keine", berichtete Klinglmair.

Coronavirus: Schulen sind organisatorisch dennoch gefordert

Organisatorisch seien die Schulen jedoch angehalten, nicht nur die Zahl der Kinder festzuhalten, sondern auch zu notieren, wer genau in die Schule kommt: "Das hilft dann dabei, im Fall einer Erkrankung eines Schülers möglichst rasch die Kontaktpersonen verständigen zu können."

Vonseiten der steirischen Bildungsdirektion hieß es am Montagvormittag, dass die Anwesenheit von Kindern in den Volksschulen und Unterstufen der Gymnasien "sehr gering" war.

Kaum Kids in Wiener Kindergärten

In den Wiener Kindergärten war am Montag der Betreuungsbedarf äußerst gering. Wie eine Sprecherin des zuständigen Stadtrats Jürgen Czernohorszky (SPÖ) der APA berichtete, sind in den städtischen Einrichtungen durchschnittlich rund zehn Prozent der Kinder erschienen - wobei die Zahl in den jeweiligen Standorten variiere, wie betont wurde.

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(apa/Red)

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