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Betreuung an Schulen auch in den Osterferien

Auch in den Osterferien wird es Betreungsangebote für Kinder an den Schulen geben.
Auch in den Osterferien wird es Betreungsangebote für Kinder an den Schulen geben. ©APA
Auch in den Osterferien sollen Schulen für Betreuungszwecke offen haben, da auch weiterhin Eltern als Personal in Spitälern, bei der Rettung oder der Polizei gebraucht würden.
Kaum Kinder an den Schulen anwesend
So soll es mit den Schulen weitergehen

Das berichtete Ö1 am Samstag in der Früh. Nach Angaben von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) sollen allerdings nicht alle Schulen, sondern nur die, bei denen Bedarf herrscht, offen haben.

Schulen erheben Bedarf, ob Betreuung benötigt wird

Die Schulen würden ab kommenden Montag per Mail oder Anruf den Bedarf nach Betreuung erheben und Eltern müssten daraufhin bis 1. April Rückmeldung geben, ob Bedarf da ist. Nach Angaben von Bildungsminister Faßmann sind vor allem Eltern in den Bereichen Handel, Polizei, Rettung und Spitäler angesprochen, aber auch Familien, "wo es zuhause eng wird", so Faßmann im Ö1-"Morgenjournal": "Bevor andere Dinge passieren, Stichwort Gewalt in der Familie, ist es natürlich vernünftiger ein Kind in eine Schule zu bringen, um dort Luft holen zu können." Nicht alle Schulen sollen offen haben, sondern nur "bedarfsgerecht".

Gänztägige Betreuung in der Osterwoche geplant

In der Osterwoche soll ganztägig von Montag bis Donnerstag Betreuung angeboten werden. Am Karfreitag nur bis Mittag. Für die Betreuung würden Lehrer freiwillig gebeten, sich zu melden, denn "Ferienzeit ist auch dienstrechtlich gesehen immer eine Freizeit. Deswegen setze ich hier auf die Freiwilligkeit", so Faßmann. "Im schlimmsten Fall" - also wenn in einer Schule über die Osterferien Betreuungsbedarf herrscht und sich keine Freiwilligen finden - könne die Bildungsdirektion auch eine Zuweisung vornehmen.

Betruungsabgebot während Corona-Maßnahmen "wenig benützt und benötigt"

Derzeit werde das Betreuungsangebot aber "wenig benützt und benötigt". Nur noch ein Prozent der Kinder der jeweiligen Altersgruppe würden die Angebote annehmen. Diese Prozentzahl, glaubt Faßmann, werde aber mit der Dauer der Regierungsmaßnahmen wieder ansteigen.

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(APA/Red)

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