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Berlin: Islamistische Szene in Europa "stark vernetzt"

Laut der deutschen Regierung sei über eine Verbindung zwischen dem Wiener Attentäter und deutschen Islamisten jedoch nichts bekannt.
Laut der deutschen Regierung sei über eine Verbindung zwischen dem Wiener Attentäter und deutschen Islamisten jedoch nichts bekannt. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Laut der deutschen Regierung sei die islamistische Szene in Europa "stark vernetzt". In Deutschland sei die Bedrohung durch islamistischen Terror "anhaltend hoch".
IS-Terrormiliz reklamierte Anschlag in Wien für sich
Details zum Anschlag

Zwischen islamistischen Terroristen in Europa bestehen nach Einschätzung der deutschen Regierung auch über die Grenzen hinweg enge Verbindungen. Über Verbindungen zwischen dem Attentäter von Wien und deutschen Islamisten, die in direktem Bezug zur Tat stehen, sei zwar bisher noch nichts bekannt, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Steve Alter, am Mittwoch in Berlin. Den Sicherheitsbehörden sei aber bekannt, dass die islamistische Szene in Europa "stark vernetzt" sei.

Deutschland: Bedrohung durch islamistischen Terror "anhaltend hoch"

Die Bedrohung durch islamistischen Terror in Deutschland sei "anhaltend hoch". Berlins Regierungssprecher Steffen Seibert betonte im Hinblick auf die jüngsten Attentate in Dresden, Frankreich, Österreich und an der Universität der afghanischen Hauptstadt Kabul, der islamistische Terrorismus sei "eine globale Bedrohung". Er rief dazu auf, nach solchen Bluttaten den Opfern mehr Aufmerksamkeit zu widmen als den Tätern, denn "sie verdienen es so viel mehr".

Ein Anhänger der Terrormiliz "Islamischer Staat" (Daesh bzw. IS) hatte am Montagabend in Wien vier Menschen erschossen, bevor er selbst von der Polizei getötet wurde.

(APA/Red)

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