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Beim Wakeboarden Unterarm abgetrennt: Opfer doch noch nicht befragt

Die Wakeboard-Anlage an der Neuen Donau in Wien
Die Wakeboard-Anlage an der Neuen Donau in Wien ©APA/HERBERT NEUBAUER
Jene 41-jährige Wienerin, die nach  einem Unfall beim Wakeboarden an der Neuen Donau der Unterarm abgetrennt wurde, konnte aufgrund ihres Zustandes doch noch nicht zum Vorfall befragt werden.
Die Wakeboard-Anlage
Unfall: Frau verlor Unterarm
Opfer nicht in Lebensgefahr
Lift ohne Technik-Mängel
Ermittlungen gegen Lift-Betreiber

Nach dem Unfall mit einem Wakeboard-Lift an der Neuen Donau, ermittelt die Polizei gegen den Liftbetreiber wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die Einvernahme mit dem Opfer im Spital ist, entgegen erster Informationen, noch ausständig, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger.

Zeugin des Unfalls meldete sich

Beamten hätten die Frau am Dienstagvormittag zwar kurz befragen können. Allerdings habe der Gesundheitszustand der 41-Jährigen keine Einvernahme erlaubt. Diese ist nun für Donnerstag geplant. Die Aussage der Frau soll Klarheit über den Unfallhergang bringen. Diesen hatte offenbar niemand genau beobachtet. Nachdem die Polizei am Montag einen Zeugenaufruf veröffentlichte, meldete sich laut Hahslinger eine Frau, die am Sonntag die Rettung verständigt hatte. Die Zeugin gab an, den Sturz der 41-Jährigen ins Wasser gesehen zu haben, aber nicht, wie der Frau die Hand abgetrennt wurde.

Tragischer Unfall an der Neuen Donau

Der Betreiber des Wakeboard-Liftes, Michael Machek, hatte am Montag ein technisches Gebrechen ausgeschlossen, wir “gehen von einer Verkettung unglücklicher Zufälle aus”, hieß es in einer Aussendung. Es sei auch kein vergleichbarer Unfall auf anderen Wakeboardliftanlagen bekannt. “Seit 1982 gab es rund 2,3 Millionen Fahrten auf unserer Anlage, ohne nennenswerte Zwischenfälle”, so Machek.

>> Tragischer Unfall an der Neuen Donau

(APA)

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