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Automatenverbot in Wien: "10.000 illegale Geräte" zu befürchten

Folgenreiche Konsequenzen hätte ein Automatenverbot in Wien
Folgenreiche Konsequenzen hätte ein Automatenverbot in Wien ©BilderBox.com (Sujet)
Der Vorstand des niederösterreichischen Glücksspielkonzerns Novomatic, Franz Wohlfahrt, prophezeit der Stadt Wien "10.000 illegale Automaten" bei Umsetzung eines Verbots des "Kleinen Glücksspiels". Wohlfahrt erhebt zudem Vorwürfe der Säumigkeit.
Häupl zum kleinen Glücksspiel
Streitthema Automatenverbot

“Prohibition hat noch nie funktioniert”, argumentiert er laut einem “trend”-Vorausbericht und wirft der Stadt Wien zeitgleich auch “Verzug” bei der Umsetzung der Glücksspielnovelle vor.

Illegale Geräte in Wien prophezeit

Etwa in Oberösterreich seien nach dem Verbot “innerhalb kürzester Zeit 3.000 illegale Geräte” gestanden. Wohlfahrt sieht laut “trend” demnach den Sinn mehr in der Regulierung. In Wien läuft die Gesetzesgrundlage für neue Geräte läuft Ende 2014 aus. Übergangsmodalitäten sind im Bundes-Glücksspielgesetzes (GSpG) geregelt.

Novomatic-Manager zum kleinen Glücksspiel

Die Glücksspielnovelle hält der laut dem Magazin scheidende 54 Jahre alte Manager, der Novomatic beratend erhalten bleibe, für einen Schritt in die richtige Richtung – vor allem wegen des “Aufbrechens des Spielbankenmonopols”. Sein Konzern erhielt auch kürzlich zwei von drei neuen Lizenzen zum Casinobetrieb. Rückgänge im Automatengeschäft in Österreich könne man kompensieren.

(apa/red)

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