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Auch FPÖ-Hofer für flächendeckende Covid-Tests

Im Moment versucht man alles, um mehr Menschen in Österreich auf das Coronavirus zu testen.
Im Moment versucht man alles, um mehr Menschen in Österreich auf das Coronavirus zu testen. ©APA/dpa/Christophe Gateau
Nach der SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner spricht sich auch FPÖ-Obmann Norbert Hofer für flächendeckende Testungen gegen das Coronavirus in Österreich aus. Hoffnung macht ein neu entwickelter Schnelltest.
"Pooling" könnte Test-Engpass entschärfen
Rendi-Wagner fordert flächendeckende Tests

Mit Kritik zu den derzeitigen Coronavirus-Tests meldete sich am Dienstag FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer: "Die WHO empfiehlt flächendeckende Tests. Nur wenn man weiß, wie viele Menschen tatsächlich das Virus in sich tragen und es damit auch weitergeben können, können die Bemühungen im Kampf gegen die weitere Verbreitung optimiert werden."

Corona-Schnelltests im Gespräch

Er, Hofer, verstehe die "ablehnende Haltung des Gesundheitsministers in dieser Frage absolut nicht." Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hätte zwar nach rund "23.500 Corona-Tests" bis gestern, Montag, versprochen, die Testkapazitäten in den nächsten Tagen und Wochen zu erhöhen - "von flächendeckenden Tests will er aber nichts wissen", hieß es in einer Aussendung der FPÖ. "Ich verstehe die ablehnende Haltung des Gesundheitsministers in dieser Frage absolut nicht", wurde der Parteichef darin zitiert.

Bereits am 6. März hätte FPÖ-Gesundheitssprecher im Nationalrat, Gerhard Kaniak "auf zertifizierte Corona-Schnelltests hingewiesen, die ein österreichisches Labor entwickelt hat." Eigenen Angaben zufolge könne dieses Labor bis zu 150.000 Testkits pro Woche liefern. Das Ergebnis liege innerhalb einer Stunde vor, so Hofer. "Die Kapazitäten sind vorhanden."

Mehr Tests durch "Pooling"

Experten, auch die Virologen der MedUni Wien, haben in den vergangenen Tagen festgestellt, dass man zwar die Zahl der Tests erhöhen könne, es aber derzeit aus technischen, personellen und organisatorischen Gründen völlig ausgeschlossen sei, mehr als acht Millionen Einwohner in Österreich auf SARS-CoV-2 zu untersuchen. Ein negativer Test zu einem bestimmten Zeitpunkt bedeutet nicht, dass der Untersuchte nicht in allernächster Zukunft infiziert wird. In Zukunft könnten aber Antikörper-Schnelltests wichtiger werden. Sie sind nicht für die Früherkennung geeignet, sondern können zeigen, ob jemand mit überstandener SARS-CoV-Infektion bereits immun und somit geschützt ist.

(APA/red)

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