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Anschober befürchtet soziale Krise als Folge von Corona - Strategie nötig

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) äußerte sich besorgt zu den möglichen Folgen von Corona
Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) äußerte sich besorgt zu den möglichen Folgen von Corona ©APA/GEORG HOCHMUTH
Wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise warnte Sozial- und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) vor einer sozialen Krise - und kündigte eine "nationale Strategie zur Armutsvermeidung" an.
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Anschober hat am Donnerstag zwar positiv darauf reagiert, dass die österreichischen Zahlen der Armuts- und Ausgrenzungsgefährdeten unter dem EU-Durchschnitt von 2018 liegen. Wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise warnte er jedoch auch vor einer sozialen Krise.

Armut betrifft 1,5 Millionen Menschen in Österreich

"Eine im internationalen Vergleich niedrigere Armuts- oder Ausgrenzungsgefährdungsquote ändert nichts daran, dass rund 1,5 Millionen Menschen in Österreich in ihrer sozialen Teilhabe massiv eingeschränkt sind", teilte der Minister am Donnerstag mit. Daher seien im Regierungsprogramm zahlreiche Maßnahmen verankert, die zielgerichtet Unterstützung gewährleisten und soziale Notsituationen abfedern sollen.

Mit einer "Nationalen Strategie zur Armutsvermeidung" will Anschober vermeiden, dass Menschen durch die sozialen Folgen der Coronakrise in die Armutsfalle abdriften. Aus der Gesundheitskrise dürfe keine soziale Krise werden, betonte Anschober per Aussendung.

Anschober will Kinderarmut reduzieren

Weil Kinder und Jugendliche im Vergleich zur Gesamtbevölkerung überproportional von Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung betroffen sind, will der Minister bei seiner Strategie einen besonderen Schwerpunkt auf Kindergesundheit bzw. auf die Reduktion von Kinderarmut legen. Eine Taskforce dazu sei bereits eingerichtet worden, so Anschober, denn: "Kinder sind die Zukunft unseres Landes."

(apa/red)

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