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AMS-Vorarlberg-Chef: Mehr Arbeitslose im Jahr 2020

Schlechtere Konjunktur, schlechtere Arbeitslosenzahlen
Schlechtere Konjunktur, schlechtere Arbeitslosenzahlen ©VOL.AT - Matthias Rauch
Die guten Zeiten am Arbeitsmarkt neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Die Konjunktur wird in der 2. Jahreshälfte wohl zurückgehen. Das hat Konsequenzen auf die Arbeitslosenzahlen, erklärt Bernhard Bereuter.
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Die guten Zeiten am Arbeitsmarkt neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Derzeit haben wir Hochkonjunktur. Die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich scheint nun aber ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Die Tendenz geht nach unten.

Das Wirtschaftsforschungsinstitut hat vor Kurzem eine Analyse veröffentlicht, dass sich die Konjunktur österreichweit bereits abgeschwächt habe und zunehmend auf den Arbeitsmarkt Einfluss nehme. Die betriebliche Nachfrage wird damit in der zweiten Jahreshälfte wohl nicht mehr so hoch wie aktuell ausfallen.

AMS-Vorarlberg-Chef rechnet für 2020 mit leichtem Arbeitslosenplus

Auch AMS-Vorarlberg-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter rechnet in einem heutigen ORF-Interview mit einem Abflachen der Konjunktur und einem Ansteigen der Arbeitslosenzahlen. Da Firmen in wirtschaftlich schwächeren Phasen ihre Investitionen zurückfahren, anstehende Projekte mitunter auf Eis legen und folglich weniger Mitarbeiter brauchen. Für heuer rechnet Bereuter noch mit einer 0 (plus/minus) gegenüber 2018. Für 2020 erwartet er sich dann aber einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen - wenn auch nur einen leichten.

Wie viel Budget wird das AMS zur Verfügung haben?

Wie hoch die Zahl der Arbeitslosen im nächsten Jahr ansteigen wird, hängt auch stark davon ab, wie früh oder spät seitens der Regierung das Budget für 2020 steht - und wie hoch es sein wird. Da im Herbst eine neue Regierung in Österreich gewählt wird, rechnet der AMS-Vorarlberg-Chef damit, dass das Budget heuer sehr spät steht und die Planungen für das nächste Jahr mit Verspätung anlaufen werden. Die Ausschreibungen für Maßnahmen und das Abschließen von Verträgen mit Instituten werde sich seiner Einschätzung nach verschieben.

Mit mehr Geld für das AMS rechnet Bereuter nicht, im Gegenteil: "Wir hoffen stark, dass wir 2020 das gleiche Budget haben wie 2019." Auf das heurige Budget habe der Umbruch in der Regierung keine Auswirkungen gehabt. "Das Budget für 2019 steht, die ganzen Programme laufen oder sind geplant."

(Red.)

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