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AGES: Reproduktionszahl sinkt weiter

Die REproduktionszahl in Österreich sinkt.
Die REproduktionszahl in Österreich sinkt. ©APA/dpa
Die Häufigkeit von SARS-CoV-2-Infektionen hat zwischen 3. und 15. Juli im Vergleich zum um eine Woche früheren Zeitraum in Österreich noch weiter abgenommen.
Fälle nach Bundesländern

Die Reproduktionszahl - das bedeutet wie viele Personen ein Infizierter im Durchschnitt weiter ansteckt - liegt nun laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 1,10, davor lag sie bei 1,29.

Bereits in der Vorwoche wurde die Abnahme der Reproduktionszahl vermeldet, die vor allem auf Oberösterreich zurückgegangen war. Der Ausbruch assoziiert mit einer evangelikalen Glaubensgemeinschaft dort war da bereits unter Kontrolle. Auch wenn das Cluster als beherrscht gilt, zeigt die epidemiologische Kurve weiterhin eine erhöhte Anzahl der täglich neudiagnostizierten Fälle auf, so die AGES.

Die Entwicklung der effektiven Reproduktionszahl in Niederösterreich über 1 ist auf Ausbrüche bei einer Glaubensgemeinschaft und einem fleischverarbeitenden Betrieb zurückzuführen. Die effektive Reproduktionszahl in Wien schwankt um 1,0. Diese Entwicklung entspricht einer endemischen Verbreitung, die sich in Wien auf einem niedrigen Inzidenzlevel (Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen innerhalb einer Personengruppe von bestimmter Größe während eines bestimmten Zeitraums, Anm.) eingependelt hat.

Unterschiede je nach Bundesland enorm

Die Unterschiede nach Bundesländern - dies entspricht dem Bild von wenigen lokalen Clustern - sind extrem. In manchen Bundesländern sei die Anzahl der inzidenten Fälle sehr gering, weswegen Schwankungen der effektiven Reproduktionszahl mit großer Vorsicht zu interpretieren seien, informierte die AGES in ihrem stets Freitagabend veröffentlichten Bericht.

So sei in Vorarlberg die Anzahl der inzidenten Fälle so gering, dass das Kriterium zur Berechnung der effektiven Reproduktionszahl seit einiger Zeit nicht mehr erfüllt sei. "Für Burgenland, Kärnten, Salzburg, Steiermark und Tirol ist die effektive Reproduktionszahl zwar berechenbar, allerdings ist jeder dieser Schätzwerte durch die geringe Fallzahl mit großer Unsicherheit behaftet", so die AGES.

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(APA/red)

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