Ärzte protestieren gegen Sparmaßnahmen am Wiener AKH

Die Ärzte des Wiener AKHs protestieren am Dienstag gegen die angekündigten Sparmaßnahmen.
Die Ärzte des Wiener AKHs protestieren am Dienstag gegen die angekündigten Sparmaßnahmen. ©APA
Die Ärzte am Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) protestieren weiter gegen die angekündigten Sparmaßnahmen. Sie veranstalten am Dienstag ab 9.00 Uhr eine öffentliche "Patientenversammlung" in der Aula des Spitals.
Ärzte wollen kämpfen
Sparen ab 1. Februar

Dort sollen Prominente zu Wort kommen, die bereits im AKH behandelt wurden. Angekündigt wurden unter anderem die ehemalige Politikerin Freda Meissner-Blau und Schauspieler Otto Schenk. Auch eine Video-Grußbotschaft von Niki Lauda wird gezeigt. Während der Veranstaltung ist mit längeren Wartezeiten im AKH zu rechnen. Notfall- und Unfallpatienten werden aber wie gewohnt versorgt.

Ärzte demonstrieren gegen Sparkurs am AKH

Die Versammlung war bereits vergangene Woche angekündigt worden. Sie dürfte aber durch die in der Zwischenzeit als fix geltenden Kürzungen zusätzlichen Zündstoff erhalten. Mit 1. Februar 2012 werden die Journaldienste reduziert, wie die Medizinischen Universität Wien erst am Montag bekanntgab. Künftig sollen am Wiener AKH 146 statt 172 Ärzte pro Nacht bzw. am Wochenende im Einsatz sein. Weiters ist geplant, Stellen nicht nachzubesetzen. Dadurch soll nach Möglichkeit das Budgetloch von derzeit rund neun Mio. Euro geschlossen werden.

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