Ab Montag: Landeverbot für Flieger aus Brasilien

Aus Brasilien kommende Flugzeuge dürfen bis 7. Februar nicht in Österreich landen.
Aus Brasilien kommende Flugzeuge dürfen bis 7. Februar nicht in Österreich landen. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Aufgrund der sich ausbreitenden Mutationen des Coronavirus hat das Gesundheitsministerium nun auch ein Landeverbot für Flüge aus Brasilien in Österreich verhängt.
B117 wohl tödlicher
Neue Virus-Variante "P.1"

Außerdem wurde das bestehende Landeverbot für Flüge aus Großbritannien und Südafrika verlängert, wie aus einer am Samstag veröffentlichten, novellierten Verordnung hervorgeht.

Landeverbot gilt ab Montag auch für Flüge aus Brasilien

Aus Großbritannien, Südafrika und Brasilien kommende Flugzeuge dürfen somit bis 7. Februar nicht in Österreich landen. Inkrafttreten soll die Novelle der Verordnung am Montag.

Bei Viren treten stetig zufällige Veränderungen im Erbgut auf, Mutationen genannt. Manche verschaffen dem Erreger Vorteile - etwa, indem sie ihn leichter übertragbar machen. Die Mutationen des Virus in den in Brasilien, Großbritannien und Südafrika nachgewiesenen Varianten stehen im Verdacht ansteckender zu sein als der Wildtyp des Coronavirus Sars-CoV-2.

Britische Virus-Mutation möglicherweise tödlicher

So meinen britische Experten, die in Großbritannien aufgetretene Variante sei 30 bis 70 Prozent leichter übertragbar als die bisher vorherrschende. Der britische Premier Boris Johnson hatte am Freitag auch gemeint, es gebe "einige Hinweise", dass die britische Variante des Coronavirus möglicherweise auch tödlicher sei als die bisher vorherrschende.

Nach Angaben des deutschen Robert Koch-Instituts ähnelt die in Brasilien nachgewiesene Variante in ihren Veränderungen der aus Südafrika. Eine "erhöhte Transmissibilität (Übertragbarkeit, Anm.) wird als denkbar erachtet".

(APA/Red)

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