8.186 Corona-Neuinfektionen am Dienstag in Österreich

In den Spitälern ist die Entlastung noch nicht angekommen.
In den Spitälern ist die Entlastung noch nicht angekommen. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Am 30. November 2021 wurden in Österreich gut 8.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. 67 Menschen verstarben in den letzten 24 Stunden an einer Coronavirus-Infektion. Gestiegen sind auch die Zahlen in den Spitälern.
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Die meisten Corona-Neuinfektionen wurden mit über 1.700 Infizierten in Oberösterreich gemeldet, gefolgt von der Steiermark und Niederösterreich mit weit über 1.000 neuen Fällen. Die Bundesländer Tirol und Wien liegen knapp unter der 1.000er-Marke.

Corona-Neuinfektionen in den Bundesländern

  • Burgenland: 185
  • Kärnten: 723
  • Niederösterreich: 1.287
  • Oberösterreich: 1.754
  • Salzburg: 545
  • Steiermark: 1.290
  • Tirol: 946
  • Vorarlberg: 520 
  • Wien: 936

Zahlen in den Krankenhäusern steigen

Im Krankenhaus liegen derzeit 3.458 Personen mit einer SARS-CoV-Infektion, das sind um 133 mehr als noch am Vortag gemeldet worden waren. Stark angestiegen - nämlich um 23 - ist die Zahl der Patientinnen und Patienten, die intensivmedizinische Betreuung brauchten. Auf den österreichischen Intensivstationen liegen derzeit 642 schwer an Covid-19 erkrankte Menschen. Innerhalb einer Woche stieg diese Zahl um 65 Patientinnen und Patienten an.

67 Todesfälle

In den vergangenen sieben Tagen wurden 378 Todesfälle registriert. In den letzten 24 Stunden waren es 67, das liegt weit über dem Sieben-Tage-Schnitt von 54. Seit die Krankheit in Österreich ausgebrochen ist, haben 12.492 Menschen ihr Leben durch Covid-19 verloren. Pro 100.000 Einwohner sind das 139,8 Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind.

Den stärksten 24-Stunden-Anstieg bei den Neuinfektionen gab es erneut in Oberösterreich mit 1.754 Fällen, gefolgt von der Steiermark mit 1.290, Niederösterreich mit 1.287, Tirol mit 946, Wien mit 936, Kärnten mit 723, Salzburg mit 545, Vorarlberg mit 520 und Burgenland mit 185 Fällen. Aufgeschlüsselt auf die Bevölkerung steht mittlerweile Kärnten an der Spitze der Sieben-Tage-Inzidenz mit 1.421,1 Fällen pro 100.000 Einwohner. Danach kommt bereits Salzburg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1.298,5, dann folgen Vorarlberg mit 1.237,9, Oberösterreich mit 1.186,3, Tirol mit 1.126,4, die Steiermark mit 799,6, Niederösterreich mit 762 und das Burgenland mit 597,6. Wien steht mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 464,5 weiterhin am besten da.

70 Prozent der Österreicher zumindest einmal geimpft

Mittlerweile haben mit Stand Montag zumindest 70 Prozent der Bevölkerung die erste Impfdosis erhalten. Laut den Daten des E-Impfpasses sind das 6.334.438 Menschen. 5.964.886 Menschen und somit 66,8 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz. Das ist mehr als zwei Drittel der Bevölkerung. 1.882.498 Personen, das ist 21,1 Prozent der in Österreich leben Menschen, haben bereits den Booster bekommen.

Am Montag sind 76.439 Impfungen durchgeführt worden. Davon waren 7.923 Erststiche (10,37 Prozent) - das liegt nach einem Boom wieder unter dem Sieben-Tage-Schnitt von 11.827. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 82.790 Erstimpfungen durchgeführt. 10.181 der gestrigen Impfungen waren Zweitstiche - das liegt ebenfalls unter dem Sieben-Tage-Schnitt von 13.347. Innerhalb der vergangenen sieben Tage wurden 93.429 Zweitstiche verabreicht. Am häufigsten - nämlich 76,32 Prozent - wurden gestern Drittstiche verabreicht. Da holten sich 58.335 den Booster. Auch hier lag die Zahl der Drittimpfungen unter dem Sieben-Tage-Schnitt von 82.909. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 580.365 Drittstiche verabreicht.

0,5 Prozent der Kinder "Off Label" geimpft

Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 59,4 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 65,9 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 70,6 Prozent. 74 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 81,8 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 85,9 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,4 Prozent und die Gruppe 85-plus 90,7 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre, die derzeit lediglich "Off Label" geimpft werden, werden 0,5 Prozent ausgewiesen.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 73 Prozent. In Niederösterreich haben 69,2 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 67 Prozent. Nach Wien (66), Tirol (65,6), Vorarlberg (64), Kärnten (63,6) und Salzburg (63,2) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 62,1 Prozent.

(APA/red)

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