51-Jähriger in Wien-Rudolfsheim erstochen: Sohn gestand Tat

Die Polizei stellte in der Wohnung die vermeintliche Tatwaffe sicher.
Die Polizei stellte in der Wohnung die vermeintliche Tatwaffe sicher. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Jener 29-Jährige, der Freitagnachmittag in Wien-Rudolfsheim seinen Vater mit einem Messer attackiert und dabei getötet haben soll, hat bei der Einvernahme durch die Wiener Polizei ein Geständnis abgelegt. Die Tat könnte mit einer psychischen Erkrankung des Beschuldigten im Zusammenhang stehen.
Der Tatort in Wien
51-Jähriger in Wien erstochen

Wie berichtet, kam es am Freitagnachmittag zu einem Gewaltverbrechen in einer Wohnung in der Grimmgasse in Wien-Rudolfsheim. Ein 29-jähriger Serbe steht in Verdacht, seinen 51-jährigen Vater erstochen zu haben.

Wien: Sohn nach Messerattacke auf 51-Jährigen geständig

Familienangehörige alarmierten gegen 17.00 Uhr die Einsatzkräfte der Wiener Polizei. Die Beamten fanden das Opfer mit Stich- und Schnittverletzungen im Halsbereich vor. Im Zuge einer eingeleiteten Fahndung konnte der Tatverdächtige gegen 17.20 Uhr im Bereich des nahegelegenen Dadlerparks widerstandslos festgenommen werden.

Die Beamten konnten an der Kleidung des Serben Blutspuren wahrnehmen. Die Ermittler des Landeskriminalamts Wien haben in weiterer Folge die Ermittlungen übernommen. Am Tatort wude die vermeintliche Tatwaffe, ein Messer, sichergestellt. In der Vernehmung zeigte sich der 29-Jährige bereits geständig, seinen Vater getötet zu haben.

Familie wird von Kriseninterventionsteam betreut

Laut Angaben von Familienangehörigen und des Tatverdächtigen selbst dürfte das Motiv mit einer psychischen Erkrankung im Zusammenhang stehen. Die Familienangehörigen wurden vor Ort von einem Kriseninterventionsteam betreut.

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