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5.665 Corona-Neuinfektionen am Sonntag in Österreich

Die Corona-Zahlen am Sonntag sind traditionell niedrig.
Die Corona-Zahlen am Sonntag sind traditionell niedrig. ©APA/HANS PUNZ
Am Sonntag wurden in Österreich 5.665 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Dabei muss aber bedacht werden, dass am Wochenende aufgrund der geschlossenen Privatlabore meist weniger Fälle als unter der Woche gemeldet werden.
Infektionen nach Bundesländern

Am Sonntag wurden in Österreich 5.665 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Am meisten Neuinfektionen verzeichnete man mit 1.106 in Wien, dicht gefolgt von Niederösterreich mit 1.102 und 1.041 in Oberösterreich.

Corona-Infektionen nach Bundesländern

Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf:

  • Burgenland: 157
  • Kärnten: 333
  • Niederösterreich: 1.102
  • Oberösterreich: 1.041
  • Salzburg: 245
  • Steiermark: 561
  • Tirol: 848
  • Vorarlberg: 272
  • Wien: 1.106

Über 4.000 Personen im Spital - 600 auf Intensivstation

Über 200.000 bekannte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus, exakt 203.956, gab es mit Stand 9.30 Uhr seit Ausbrauch der Pandemie in Österreich. Am Sonntag waren 4.178 Personen hospitalisiert, davon 599 in intensivmedizinischer Betreuung - um 15 mehr als gestern. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der Patienten in Intensivstationen von 459 ausgehend um knapp 30 Prozent, wie aus den täglichen Meldungen von Innen- und Gesundheitsministerium hervorgeht. "Und das zeigt die Dramatik der Lage sehr deutlich: Setzt sich dieser Zuwachs auf diesem Niveau fort, dann würden wir noch im November die Grenzen unserer Kapazitäten in den Intensivabteilungen erreichen, in etlichen Spitälern und ersten Bundesländern sogar deutlich früher", hieß es in einer Stellungnahme von Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

Wartungsarbeiten beim Meldesystem EMS

Das Epidemiologische Meldesystem (EMS), das zuletzt aufgrund mehrerer Probleme mit den Corona-Daten für Diskussionen gesorgt hat, wurde am Sonntag einer auf drei Stunden angesetzten Wartung unterzogen. Wie das Gesundheitsministerium per Aussendung mitteilt, ist eine Dateneinmeldung von Coronafällen ist in diesem Zeitraum nicht möglich, betroffene Stakeholder seien bereits darüber informiert worden.

In mehreren Bundesländern kam es im Laufe der Woche zu massiven Problemen bei der Einmeldung neuer Covid-Infektionen ins das EMS, dem Register, in dem alle Personen erfasst werden, bei denen eine anzeigepflichtige Krankheit festgestellt wird. Hier konnten die Länder zuletzt tausende schon am Mittwoch bekannte Testergebnisse erst am Donnerstag einmelden, weshalb die Statistik der Neuinfektionen massiv verzerrt wurde. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) ging an diesem Tag davon aus, dass die Komplikationen nach einer Überarbeitung behoben worden seien.

Geringstes Meldeaufkommen am Sonntag

Die Wartungsarbeiten erfolgen laut dem Ressort nun im Rahmen der laufenden Prozessoptimierung - das sei ein notwendiger Schritt, nachdem das EMS nun schon seit zehn Monaten dauerhaft in Betrieb ist. Der Zeitraum für die Wartungsarbeiten sei nach einer umfassenden Anaylse gewählt worden, da hier das geringste Meldeaufkommen zu erwarten sei.

(APA/red)

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