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37 Besucher von Mikl-Leitner-Empfang negativ getestet

Keine weiteren Infektionen registriert.
Keine weiteren Infektionen registriert. ©APA
Im Zusammenhang mit dem Empfang von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) anlässlich des Grafenegg Festivals in der Vorwoche sind bis Freitagnachmittag keine weiteren positiven Corona-Tests registriert worden.
Corona-Infektion im Umfeld von Grafenegg Festival

Befunde von 37 Besuchern seien negativ gewesen, sagte ein Sprecher der Landeschefin zur APA.

Regisseur wurde positiv auf Coronavirus getestet

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass bei Regisseur Robert Dornhelm - einem der Gäste des Empfangs am vergangenen Freitag - Tage später eine Covid-19-Infektion festgestellt worden war. 80 weiteren Besuchern wurden daher Testungen angeboten. Bei Mikl-Leitner selbst ergab sich ein negativer Befund. Wie Landessanitätsdirektorin Irmgard Lechner betonte, seien im gegebenen Fall keine Absonderungen nötig. Der Grund: Dornhelm sei am Tag des Empfangs noch nicht infektiös gewesen.

Die niederösterreichischen Sozialdemokraten stellten unterdessen am Freitag in einer Aussendung die Kostenfrage. Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar: "Wenn die Tests auf Freiwilligkeit beruhen - da die Personen ja nicht abgesondert werden - wer zahlt diese?" Dazu hieß es seitens des Sprechers von Mikl-Leitner, dass sich mehrere Besucher des Empfanges "auf Eigeninitiative und auf eigene Kosten" in privaten Labors testen hätte lassen. Die Kosten für die den Gästen angebotenen Tests würden bei Inanspruchnahme vom Land übernommen - "wie bei anderen Screenings auch".

Kritik an rascher Untersuchung

Kritisiert wurde von Kocevar zudem, dass die Betroffenen rasch in Hinblick auf eine Covid-19-Infektion untersucht worden seien, "während 'normalsterbliche' Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher einige Zeit auf einen Test warten müssen". Lechner antwortete in einer schriftlichen Stellungnahme, dass der niederösterreichische Sanitätsstab am Mittwochabend durch die Wiener Sanitätsbehörde über die Infektion informiert worden wäre. Am Folgetag habe man "wie immer in solchen Fällen mit der Suche nach der möglichen Infektionsquelle begonnen". Da alle Gäste des Empfanges asymptomatisch gewesen seien, "wurde ein behördliches Screening der Teilnehmer veranlasst um einen eventuellen asymptomatischen Virenträger ausschließen zu können". Weil es sich bei den Besuchern "um sozial sehr aktive Persönlichkeiten" handle, sei eine rasche Testung notwendig gewesen, "um eine mögliche Weiterverbreitung zu verhindern".

(APA/Red)

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