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20 Prozent der Kleinbetriebe stehen am Abgrund

Viele kleine Unternehmen dürften auch nach der Krise nicht mehr aufmachen.
Viele kleine Unternehmen dürften auch nach der Krise nicht mehr aufmachen. ©pixabay.com
Eine Umfrage des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Uni Wien zeigt: Viele Klein- und Kleinstunternehmen fürchten in der Coronakrise um ihre Existenz. Mit den Hilfen der Regierung sind sie nicht zufrieden.

Die Coronakrise ist für viele Firmen existenzgefährdend, auch für die Kleinsten. Jede Fünfte beziffert die Wahrscheinlichkeit, den Betrieb einstellen zu müssen, mit 50 Prozent oder höher. Das berichtet der "Kurier" (Freitagsausgabe) auf Basis einer Umfrage des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Uni Wien unter 564 Firmen (Einpersonenunternehmen und Unternehmen mit bis neun Mitarbeiter).

Unzufriedenheit mit staatlichen Hilfen

Demnach sind die Einpersonenunternehmen (EPU) und die anderen ganz kleinen Firmen extrem unzufrieden mit den staatlichen Hilfsmaßnahmen. Nur zwei Prozent der EPU vergeben dafür ein "Sehr gut", aber gleich 56 Prozent ein "Nicht genügend". "Mit der Verfügbarkeit von Informationen über das Hilfspaket waren die meisten halbwegs zufrieden, daran liegt es nicht", sagt Paul Pichler, Mitautor der Studie, der Zeitung. Allerdings seien viele enttäuscht, weil sie mit der ersten Tranche aus dem Härtefallfonds (Phase zwei) nur 500 Euro erhielten, weitaus weniger als vielfach erwartet. Neben dem bürokratischen Aufwand und der Berechnung sei auch die Geschwindigkeit ein Kritikpunkt.

(APA/red)

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