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10 (gruselige) Fakten zum Wiener Zentralfriedhof

Der Wiener Zentralfriedhof überzeugt mit ruhiger, fast gruseliger Stimmung.
Der Wiener Zentralfriedhof überzeugt mit ruhiger, fast gruseliger Stimmung. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Das Verhältnis der Wienerinnen und Wiener zum Tod ist ein besonderes. Und nirgends wird er so zelebriert, wie auf dem Wiener Zentralfriedhof. Wir haben 10 (gruselige) Fakten zusammengesucht.
Nachttouren am Wiener Zentralfriedhof

1. Dicht besiedelt

Mit knapp 2,5 Quadratkilometern ist der Wiener Zentralfriedhof der zweitgrößte in Europa. Mit rund 3 Millionen Toten besitzt der Friedhof aber die größte “Einwohnerzahl”.

2. Jeder mit eigener Adresse

Da es da schnell mal eng werden kann, werden alte Gebeine bei Ablauf des Grabes oft umgesiedelt. Dabei wissen die Betreiber jedoch immer, wo wer liegt. Außer bei einer Einwohnerin: Angela Maria “Geli” Raubal, eine Nichte von Adolf Hitler, ist zwar auf dem Wiener Zentralfriedhof begraben, man weiß jedoch nicht mehr genau wo.

3. Ruhige Nachbarschaft

Apropos Einwohner: Es gibt sogar einige Lebende, die in Wohnungen mit der Adresse “Wiener Zentralfriedhof” leben. Zum Pizza-Bestellen ist die Adresse laut eigenen Angaben ungünstig. Aber die Nachbarn verhalten sich ruhig.

4. Touristenhotspot Wiener Zentralfriedhof

Ruhig ist es am Wiener Zentralfriedhof zumindest so lange, bis die Touristen kommen. Besonders asiatische Touris statten dem Zentralfriedhof gleich nach der Ankunft in Schwechat einen Besuch ab. Das Must-See: Das Grab von Ludwig van Beethoven.

5. Kopfloser Beethoven

Beethoven wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Währing auf den Zentralfriedhof übersiedelt, um ihn für die Bevölkerung attraktiver zu machen. Die Gebeine stammen dabei aber nicht alle von ihm – der Kopf dürfte schon kurz nach seinem Tod von Sammlern entwendet worden sein. Fragmente davon finden sich heutzutage auf der ganzen Welt verteilt.

6. Friedhof für Musikfans

Musikfans können sich auch wenige Meter neben ihren Idolen begraben lassen. In der Gruft “World Music Fans” ist Platz für 300 Urnen. Gekauft wurde die Gruft – wie könnte es anders sein – von einem asiatischen Geschäftsmann.

7. Gruft im Bergwerkstil

Die imposanteste Gruft besitzt aber wohl “Die Presse”-Gründer August Zang. Entworfen wurde sie von seiner Frau, einer Liebhaberin von Bergwerken, was man an der Bauart der Gruft unschwer erkennen kann. Bei der Beerdigung legte sie ihrem Gatten dann noch im Wiener Schmäh einen Kranz mit der Aufschrift “Glück auf zur letzten Grubenfahrt” vor sein Grab.

8. “Nur mit meiner Frau”

Auch in der “Präsidentengruft” wollte der erste österreichische Bundespräsident Karl Renner nicht auf seine Gattin verzichten. Seitdem werden die Gattinnen aller Staatsoberhäupter – sofern sie eine haben – ebenfalls in der “Präsidentengruft” bestattet.

9. Jüdische Geister

Wer am Zentralfriedhof auf Geisterjagd gehen will, sollte sich in den alten jüdischen Teil begeben. Dort werden die meisten mystischen Kreaturen gesichtet. Aber auch so manche Filmstudenten, die nachts einen illegalen Horrorfilm drehen.

10. Lebendig begraben

In alten Zeiten kam es schon mal vor, dass man irrtümlich für tot erklärt und lebendig begraben wurde. Und dafür fürchtete man sich mehr als vor dem Tod. Daher konnte man vor dem Ableben einen sogenannten “Herzstich” beantragen – ein Dolch ins Herz, der sicherstellt, dass man auch wirklich tot ist.

 

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