1.600 Polizeieinsätze in der Silvesternacht in Wien

Silvesternacht in Wien: 97 Anzeigen und 31 Organmandate nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz.
Silvesternacht in Wien: 97 Anzeigen und 31 Organmandate nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz. ©APA/HANS PUNZ
In der Landesleitzentrale Wien sind am letzten und ersten Tag des Jahres weit über 4.000 Notrufe eingegangen. Daraus resultierten knapp 1.600 Einsätze, berichtete die Polizei am Freitag.
Polizei zog Silvester-Bilanz
Ausschreitungen in Wien-Favoriten

Die Beamten rückten u.a. wegen Sachbeschädigungen, Lärmerregungen und illegaler Zündung von pyrotechnischen Gegenständen aus.

Ausschreitungen in der Silvsternacht in Wien-Favoriten

Schwer waren Ausschreitungen in Wien-Favoriten: Im Bereich Reumannplatz kam es zu Sachbeschädigungen und Angriffen auf Polizisten. Im selben Bezirk und in Floridsdorf wurden Zigarettenautomaten durch pyrotechnische Gegenstände beschädigt. In Simmering verletzte sich ein 25-Jähriger massiv, als ein pyrotechnischer Gegenstand in seiner Hand explodierte.

In Rudolfsheim-Fünfhaus brannte es auf einem Balkon. Ein pyrotechnischer Gegenstand war dort gelandet. In der Brigittenau feierten mehrere Personen gemeinsam. Als die Beamten den Sachverhalt klären wollten, leisteten vier Personen Widerstand. Sie wurden vorläufig festgenommen.

Pyrotechnikgesetz: Bis Freitagmittag 35 Anzeigen

Wien weit kam es bis Freitagmittag zu 35 Anzeigen und neun Organmandaten wegen Übertretungen des Pyrotechnikgesetzes. In einigen Fällen wurden pyrotechnische Gegenstände sichergestellt, da die Personen diese nicht besitzen durften oder die geforderten Kennzeichnungen fehlten. Gemäß dem Covid-19-Maßnahmengesetz wurden 97 Anzeigen gelegt und 31 Organmandate ausgestellt, so die Polizeibilanz.

(APA/Red)

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