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Silvester: Polizei zog weitgehend positive Bilanz

Polizei zur Silvesternacht: Weniger Einsätze in ganz Österreich.
Polizei zur Silvesternacht: Weniger Einsätze in ganz Österreich. ©APA/HANS PUNZ
Die Polizei zog nach der Silvesternacht eine "weitgehend positive" Bilanz. Im Vergleich zu den Vorjahren sei es weitgehend ruhig gewesen, berichtete das Innenministerium (BMI).
Wien: Polizisten mit Raketen beschossen

An einigen öffentlichen Orten fanden sich mehrere Personen ein, um den Jahreswechsel zu begehen, so zum Beispiel einige hundert Personen am Wiener Stephansplatz, um das Läuten der Pummerin zu hören. Die geltenden Covid-Bestimmungen wurden aber vom Großteil der Menschen eingehalten.

Großeinsatz der Polizei am Wiener Reumannplatz

"Unerfreulich war ein Vorfall in Wien, bei dem es im Bereich Reumannplatz zu Sachbeschädigungen und Angriffen auf Polizisten kam. Neun Tatverdächtige wurden vorübergehend festgenommen", hieß es in einer Aussendung des BMI.

In Kreuth-Rappoltenkirchen (Niederösterreich) hatte ein Gastronomiebetrieb widerrechtlich geöffnet und schenkte Getränke aus. Es kam zu Anzeigen nach dem Covid-Maßnahmengesetz. In Baden setzte eine alkoholisierte 45-Jährige einen Widerstand gegen die Staatsgewalt und verletzte einen Beamten. In den oberösterreichischen Städten Wels und Gmunden wurden Mülltonnen in Brand gesetzt, im Bezirk Freistadt erlitt ein Mann Verletzungen, weil er einen bereits abgebrannten Böller nochmals gezündet hatte.

Mülltonnen in Brand gesetzt - Verletzungen durch Feuerwerkskörper

In der steirischen Hauptstadt Graz wurden Mülltonnen und die Ladefläche eines Klein-Lkw in Brand gesetzt. In St. Gallen stand ein Wirtschaftsgebäude und in Selzthal ein Einfamilienhaus in Brand. In Wildon wurde ein 45-Jähriger, der eine Feuerwerks-Batterie gezündet hatte, von einer Rakete im Gesicht verletzt.

In Feldkirch rückten acht Streifenbesatzungen zu einem Einsatz wegen einer Schussabgabe aus. Ein Mann hatte mit einer Schreckschusswaffe aus dem Fenster geschossen hatte. In Hohenems wurde ein 44-jähriger Mann festgenommen, der seinen Nachbarn mit einem Messer bedroht hatte.

In Innsbruck wurde bei einem Tatverdächtigen eine Schreckschusswaffe sichergestellt, nachdem der Mann mehrere Schüsse in die Luft abgegeben hatte. In Kufstein wurde eine Corona-Party mit 13 Personen aufgelöst, die sich gegenüber den Beamten äußert unkooperativ verhielten.

(APA/Red)

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