1.077 Corona-Neuinfektionen am Montag in Österreich

Die Corona-Zahlen in Österreich steigen weiter an.
Die Corona-Zahlen in Österreich steigen weiter an. ©APA/HANS PUNZ
Am Montag wurden in Österreich 1.077 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Spitalszahlen stiegen um knapp 40 auf 373 Patienten an, die Intensivstationen verzeichneten einen anstieg von 8 Fällen. Ein Todesfall wurde in den letzten 24 Stunden verzeichnet.
Coronawellen im Zeitverlauf

Im Vergleich zu den vergangenen Montagszahlen, die erfahrungsgemäß niedriger sind als unter der Woche, steigen die Corona-Neuinfektionen in Österreich stetig an. Während vor zwei Wochen 450 Neuinfektionen und letzten Woche 774 neue Fälle verzeichnet wurden, liegt die Marke nun bereits über 1.000.

Corona-Neuinfektionen in den Bundesländern

  • Burgenland: 17
  • Kärnten: 45
  • Niederösterreich: 148
  • Oberösterreich: 232
  • Salzburg: 30
  • Steiermark: 139
  • Tirol: 98
  • Vorarlberg: 44
  • Wien: 324

Zahlen in Spitälern steigen

Innerhalb von zwei Wochen hat sich somit die Zahl der Erkrankten in den heimischen Spitälern mehr als verdoppelt. Am 9. August waren es insgesamt noch 162 Krankenhauspatienten gewesen, 38 von ihnen benötigten eine intensivmedizinische Versorgung. Bei den Gesamthospitalisierten hat es somit binnen 14 Tagen einen Anstieg von 130 Prozent gegeben. Allein seit Sonntag mussten 39 Patienten mehr aufgenommen werden, auf den Intensivstationen waren es plus acht Schwerkranke.

Die österreichweite Sieben-Tages-Inzidenz stieg auf 90,6 Fälle auf 100.000 Einwohner. Am Montag gab es in Österreich 12.485 bestätigte aktive Fälle, um 285 mehr als am Sonntag. Die meisten aktuell infizierten Menschen gibt es mit 4.035 in Wien. Laut Angaben der Stadt sind von ihnen rund 80 Prozent nicht gegen das Coronavirus geimpft. Rund acht Prozent haben einen Stich erhalten, 13 Prozent sind voll immunisiert.

Mehr als die Hälfte der aktiv Infizierten Menschen in der Bundeshauptstadt ist unter 30 Jahre alt. Die meisten entfallen mit 30 Prozent auf die Altersgruppe der 20 bis 29-Jährigen, gefolgt von 18 Prozent in der Altersgruppe der 30 bis 39-Jährigen und 16 Prozent bei den zehn- bis 19-Jährigen. Nur sechs Prozent der aktiv Infizierten sind mehr als 60 Jahre alt. In Wien benötigten derzeit mit 111 Covid-19-Patienten die meisten eine Spitalsbehandlung, 20 davon liegen auf der Intensivstation. Auf welche Altersgruppen die Hospitalisierten entfallen, gab die Stadt Wien auf mehrfache Anfrage der APA nicht bekannt.

Ein Todesfall ist seit Sonntag gemeldet worden. In den vergangenen sieben Tagen starben sechs Menschen an den Folgen einer Covid-19-Infektion. Insgesamt hat die Pandemie seit Ausbruch 10.763 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind 120,5 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Corona-Impfungen gehen schleppend voran

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 304.590 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. 67.877 waren aussagekräftige PCR-Tests, 1,6 Prozent davon fielen positiv aus.

Die Impfungen gehen in Österreich immer schleppender voran. Am Sonntag wurden nur 7.317 Impfungen durchgeführt. Vor genau vier Wochen waren es noch 28.253 Stiche gewesen. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses nunmehr 5.441.273 Menschen bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 60,9 Prozent der Bevölkerung. Exakt 5.122.676 und somit 57,3 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

Am höchsten ist die Erst-Durchimpfungsrate im Burgenland mit 68 Prozent. In Niederösterreich sind 63,7 Prozent der Bevölkerung zumindest einmal geimpft, in der Steiermark 61 Prozent. Nach Tirol (60,1), Wien (59,3), Vorarlberg (59,1), Kärnten (57,5) und Salzburg (57,2) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Erst-Durchimpfungsrate von 56,4 Prozent.

(APA/red)

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