Zehn Dinge, die Sie vor dem zweiten Halbfinale wissen müssen

Von Sarah van den Berg
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Für die Schweiz tritt Melanie Rene im zweiten Halbfinale an.
Für die Schweiz tritt Melanie Rene im zweiten Halbfinale an. - © APA
Welche Länder sind dabei, wer zählt zu den Favoriten und warum gibt es einen Songtitel doppelt? Hier finden Sie interessante Fakten rund um das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contests am 21. Mai 2015 in Wien.

Ein falscher Kuss, ein starkes Teilnehmerfeld und ein doppelter Songtitel: Das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contests in Wien wird bereits mit Spannung erwartet.

1. Die Startreihenfolge

Folgende Startreihenfolge ist für das zweite Halbfinale festgelegt worden:

1. Litauen
2. Irland
3. San Marino
4. Montenegro
5. Malta
6. Norwegen
7. Portugal
8. Tschechien
9. Israel
10. Lettland
11. Aserbaidschan
12. Island
13. Schweden
14. Schweiz
15. Zypern
16. Slowenien
17. Polen

2. Wer ist schon fix im Finale?

In beiden Halbfinal-Shows werden je zehn Teilnehmer ermittelt, die im Finale antreten dürfen. Die Wahrscheinlichkeit, unter diesen zehn zu sein, ist im zweiten Halbfinale etwas geringer, da 17 Länder an den Start gehen. Im ersten Halbfinale waren es nur 16. Bereits einen fixen Startplatz im Finale haben Österreich und Australien, sowie die so genannten “Big Five” Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien. Im ersten Halbfinale konnten sich folgende Länder qualifizieren: Russland (Polina Gagarina), Serbien ( Bojana Stamenov), Belgien (Loic Nottet), Estland (Elina Born und Stig Rästa), Griechenland (Maria Elena Kiriakou), Rumänien (Voltaj), Ungarn (Boggie), Armenien (Genealogy), Georgien (Nina Sublatti) und Albanien (Elhaida Dani).

3. Die Favoriten im zweiten Halbfinale

Mit Schweden gibt es heuer einen ganz klaren Favoriten beim Song Contest. Fix ins Finale schaffen sollten es auch Slowenien und Polen.

4. Ein doppelter Song?

Den Song “Warrior” haben Sie schon im ersten Halbfinale gehört? Ja, das stimmt, denn heuer treten zwei Länder mit gleichnamigen Songs an. Musikalisch unterscheidet sich aber Georgiens “Warrior” deutlich von Maltas “Warrior”. Ob es beide ins Finale schaffen, einer durchsetzt oder beide außen vor sind, wird sich zeigen.

5. Liebe liegt in der Luft

Litauen setzt bei der Bühnenshow auf die Liebe. APA ©

Nicht nur viele der Songs handeln von der Liebe, es werden am Donnerstag auch mehrere Pärchen auf der Bühne zu sehen sein: Nicht alle davon sind “echt”. Für Polen und Slowenien treten jeweils Ehepaare an. Die anderen Duos sind nicht amourös verbandelt, setzten aber trotzdem auf die Liebe – als Showeffekt. So wie Monika Linkyte und Vaidas Baumila aus Litauen, die einen Kuss in ihre Bühnenshow integriert haben.

6. Glückszahl

Vielleicht bringt der Startplatz Nummer 6 Glück: Im Vorjahr ist Conchita Wurst mit dieser Startnummer im zweiten Halbfinale in Kopenhagen angetreten. Norwegen hat dieses Los gezogen und wird bereits jetzt zu den Favoriten gezählt.

7. Wer sind die Favoriten?

Neben Norwegen zählt Schweden zu den Favoriten im zweiten Halbfinale – beide Länder sollten sich um ihren Platz im Finale keine Sorgen machen müssen. Auch Slowenien, Polen und Island liefern starke Beiträge. Aserbaidschan sowieso.

8. Englisch rockt

Portugal und Montenegro sind die einzigen Länder, die mit einem nicht-englischsprachigen Song antreten. Statistisch gesehen  haben Songs in englischer Sprache höhere Siegeschancen.

9. Ist die Zeit des Eurodance vorbei?

Der heurige Song Contest wird von Balladen dominiert. Ist die Zeit des Eurodance vorbei? Einzig der Beitrag von Israel im zweiten Halbfinale ist ein klassischer ESC-Partysong, Schweden ist ebenfalls bemüht.

10. Der perfekte Song

Die besten Siegeschancen beim Song Contest hätte laut Analyse also ein Midtempo-Song mit 61 bis 70 bpm, der eine fröhliche bis neutrale Melodie aufweist und bei dem eine weibliche Sängerin einen pathetischen Text präsentiert. Diese Kriterien Erfüllt im zweiten Halbfinale Melanie Rene aus der Schweiz mit “Time To Shine”.
(SVA)

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