Vor welchem Rapidler Genk-Coach Maes seine Spieler am meisten warnt

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Genk-Coach Peter Maes (r.) zeigt Respekt vor Rapid.
Genk-Coach Peter Maes (r.) zeigt Respekt vor Rapid. - © AFP Photo/Belga/Yorick Jansens
“Die Qualität von Rapid ist bekannt”, sagt Genk-Trainer Peter Maes über den österreichischen Rekordmeister. Vor einem Grün-Weißen ist der Respekt besonders groß.

Belgiens Erstligist KRC Genk hat Respekt vor Rapid Wien. “Die Qualität von Rapid ist bekannt. Sie bewegen sich gut, machen viel Druck nach vorne”, sagte Genk-Coach Peter Maes vor dem ersten Spiel der Europa-League-Gruppenphase im Allianz-Stadion.

Besonderen Respekt hat der 52-Jährige vor Louis Schaub. “Er ist ein sehr guter Spieler zwischen den Linien”, so Maes, der in dem ÖFB-Teamkicker einen ähnlichen Spielertyp wie Bayerns Arjen Robben sieht. Der Belgier machte zudem zwei weitere Vorteile von Österreichs Rekordmeister aus. “Rapid spielt zu Hause und hat mehr Erfahrung und auch letztes Jahr die Gruppenphase erfolgreich gemeistert”, erinnerte Maes.

Genk-Kapitän Buffel: Erinnerungen an Duelle von 2013

Seine Truppe brauche sich aber sicher nicht verstecken. “Ich glaube nicht, dass es einen bestimmten Favoriten gibt”, betonte Genks Chefcoach. Auch die Belgier sehen in dem Duell mit Rapid gleich zum Auftakt ein Schlüsselspiel. “Das erste Spiel ist sehr wichtig. Wenn wir Unentschieden spielen oder gewinnen, wäre der Start sehr gut”, meinte Maes.

Kapitän Thomas Buffel war schon vor drei Jahren für Genk beim 1:1 und 2:2 gegen Rapid im Einsatz. Als Maßstab könne man das aber nicht mehr heranziehen. “Ich schätze die Mannschaften ziemlich ähnlich ein. Es hat sich aber viel verändert in den letzten Jahren – auch bei Rapid”, sagte der 35-Jährige. Seine Truppe will nach dem 0:2 bei Standard Lüttich in der Liga auch eine Reaktion zeigen. “Wir wollen das Spiel vergessen machen und gewinnen”, erklärte Buffel.

Maes erwartet offenes Rennen um Gruppenplatz zwei

Genk musste gleich drei Qualifikationsrunden absolvieren, wäre dabei beinahe in der zweiten von vier schon gescheitert. Gegen Budućnost Podgorica gab es nach einem Heim-2:0, am 21. Juli auswärts eine 0:2-Niederlage, im Elfmeterschießen behielten die Belgier aber doch noch mit 4:2 die Oberhand. Das war übrigens die einzige Auswärtsniederlage Genks in den jüngsten zwölf Europacupspielen.

Wie für Rapid ist auch für Genk das Saisonziel mit dem Erreichen der Gruppenphase bereits erreicht. Nun wollen die Maes-Schützlinge auch im dritten Anlauf in der Clubgeschichte die Gruppenphase meistern. “Wir müssen versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen”, so Maes, der hinter Favorit Athletic Bilbao ein offenes Rennen um Rang zwei erwartete. 500 Anhänger der Belgier werden am Donnerstag im Stadion sein.

(APA, Red.)

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