So geht es bei Rapid bis zur Stadion-Eröffnung weiter

Am 30. Juni soll das Allianz Stadion offiziell an den SK Rapid übergeben werden.
Am 30. Juni soll das Allianz Stadion offiziell an den SK Rapid übergeben werden. - © VIENNA.at/David Mayr
Rapid Wien fiebert der Eröffnung des neuen Allianz Stadions entgegen. “Wir werden den Termin einhalten”, kündigt Strabag-Bauleiter Roman Hornischer an.

Drei Monate vor dem Eröffnungsspiel gegen den FC Chelsea gibt es in Rapids neuem Allianz Stadion in Hütteldorf noch viel zu tun. “Wir stehen noch sehr unter Druck, das wird erst am 30. Juni bei der Gesamtübergabe nachlassen”, sagte Strabag-Bauleiter Roman Hornischer bei einem Pressetermin auf der Baustelle am Dienstag. “Es ist noch viel Arbeit bis dorthin, aber wir werden den Termin einhalten.”

Am 16. Juli findet das Eröffnungsspiel gegen Englands Topklub Chelsea statt. “In der Kürze so ein Projekt zu stemmen, vom Entwurf bis zur Fertigstellung, ist schwierig, aber, wie man sieht, machbar”, so Hornischer. “Es ist jetzt die Rapid-Viertelstunde und eine sehr intensive Zeit”, sagte auch Projektleiter Harry Gartler. “Die Tage werden länger und die Nächte kürzer.”

Allianz Stadion: Nur noch fünf Logen frei

Im Moment werden unter anderem die Bohrarbeiten für die Sitzplätze auf der Tribüne ausgeführt. Vergangene Woche wurden bereits die Kioske auf der Promenade an Rapid übergeben. Hier kann nun mit den Innenausbauarbeiten begonnen werden. Anfang Mai wird der Fertigrasen geliefert, die Asphaltierungsarbeiten an den Außenanlagen sollen Anfang Juni fertig sein. Insgesamt arbeiten derzeit 300 Menschen verschiedener Firmen und Gewerke auf der Baustelle.

Die Bagger rollen fleißig in Hütteldorf.

Posted by VIENNA.AT – Vienna Online on Dienstag, 12. April 2016

Rapids Wirtschaftsgeschäftsführer Christoph Peschek zeigte sich sowohl mit dem Baufortschritt als auch mit dem Abovorverkauf zufrieden. Alleine im “Block West” wurden bisher 5.600 Abos verkauft, insgesamt sind es derzeit 11.500 Abos. Im VIP- und Businessbereich wurden bis jetzt 1.750 Plätze verkauft, was einer Auslastung von 73 Prozent entspreche, sagte Peschek. “Es sind außerdem nur noch fünf Logen am Markt. Wir sind über Plan.”

“Ich erwarte eine Gänsehaut-Atmosphäre, eine echte Festung, wo die Gegner wissen: Hier wird es ganz, ganz schwer, gegen Rapid zu gewinnen”, sagte Peschek, der mit der Taufe seines knapp einjähriges Sohnes auf die Fertigstellung des Stadions wartet, wie er am Dienstag verriet. “Wir wollen die Taufe hier machen, wie es sich für einen echten Rapidler gehört.”

Sportchef Müller freut sich auf “grün-weiße Hölle”

Hohe Erwartungen an das neue Stadion hat auch Rapids Sport-Geschäftsführer Andreas Müller: “Es freut mich wahnsinnig, dass wir diese grün-weiße Hölle bekommen”, betonte der Deutsche. Mit dem Stadion erhalte der Verein bessere wirtschaftliche Möglichkeiten, womit man in die Mannschaft investieren könne, um konkurrenzfähiger zu werden. “Das ist unser neues Wohnzimmer, das muss ein Hexenkessel werden”, so Müller.

Die neue Spielstätte am Standort des ehemaligen Hanappi-Stadions kostet 53 Millionen Euro. Es wird 28.000 Fans fassen.

(APA, Red.)

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