Schweden gilt 2015 als ESC-Favorit der Buchmacher

Heißt der Gewinner des 60. Song Contests Måns Zelmerlöw? Schweden gilt derzeit als Favorit der Buchmacher – dicht gefolgt von Italien und Australien.

Wie jedes Jahr geben auch heuer die Wettquoten einen frühen Einblick auf die Favoriten des Eurovision Song Contests. Geht es nach den Buchmachern, so gewinnt Måns Zelmerlöw mit seinem Beitrag “Heroes” die 60. Auflage des internationalen Musikwettbewerbs. Im Vergleich zwischen 22 Wettbüros, bewegen sich seine Siegquoten zwischen 2,3 und 3.

Schweden, Italien und Australien beim ESC ganz vorne?

Måns Zelmerlöw tritt heuer für Schweden an. APA/EPA/TT NEWS AGENCY/MAJA SUSLIN / TT ©

Dass der schwedische Triumph – es wäre der sechste in der Historie des ESC – sich jedoch noch nicht in trockenen Tüchern befindet, zeigen die Quoten der knapp dahinter liegenden Verfolger. Auf dem zweiten Rang befindet sich derzeit das italienische Trio Il Volo, das mit seiner pompösen Schmachtnummer “Grande Amore” für Furore sorgen will – und das auch bei den österreichischen Fans ganz hoch im Kurs liegt. Die Quoten liegen hier zwischen 3,75 und 5.

Aus dem Zweikampf könnte sich allerdings auch ein Dreikampf entwickeln: Fast gleichauf mit Italien liegt ESC-Neuling Australien. Für das Tippen auf den Popsänger Guy Sebastian erhält man eine Quote zwischen 4 und 5. Mit seiner Nummer “Tonight Again” könnte der Wildcard-Teilnehmer für eine ozeanische Sensation sorgen.

Österreich zählt heuer nicht zu den Favoriten

Österreichs Vertreter The Makemakes rangieren beim 60. Song Contest derzeit im unteren Mittelfeld auf dem 25. Platz. Ihre Quote ist mit bis zu 126 aber schon deutlich höher als jene der Favoriten. Ein Schicksal, das sie mit Conchita Wurst teilen: Auch die letztjährige Gewinnerin galt wenige Wochen vor dem Event noch als Außenseiterin.

Nicht mit der Austragung des 61. Eurovision Song Contests sollten Länder wie Tschechien, San Marino oder Portugal rechnen. Mit einer Wettquote von bis zu 950 belegen sie unter den 40 Teilnehmern abgeschlagen die hintersten Plätze. (APA)

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