ÖFB-Cup: Rapid nimmt die Hürde Austria Salzburg souverän

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Debütant Tomi (l.), Prosenik (m.) und Doppeltorschütze Schobesberger.
Debütant Tomi (l.), Prosenik (m.) und Doppeltorschütze Schobesberger. - © APA/Herbert Pfarrhofer
Rapid Wien ließ im Achtelfinale des ÖFB-Cups nichts anbrennen und verabschiedete Zweitligist Austria Salzburg mit einem 5:1 aus dem Bewerb.

In den ersten Minuten war bei Rapid noch die Nervosität nach zuletzt drei 1:2-Niederlagen in Serie in der Meisterschaft zu bemerken, doch ein Doppelschlag von Philipp Schobesberger – jeweils nach Stanglpass über die linke Seite – begrub die Salzburger Hoffnungen auf eine Sensation schon in den ersten zehn Minuten.

Kurz darauf vergaben Deni Alar und Philipp Prosenik zwei Sitzer, um die Weichen auf einen Kantersieg noch weit vor der Pause zu stellen, Schobesbergers Hattrick wurde von Salzburg-Goalie Stefan Ebner verhindert. Danach flachte die Partie ab und plätscherte dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Andreas Kollegger entgegen.

Austria Salzburg gelingt das Ehrentor

In Hälfte zwei brachte Rapid-Trainer Zoran Barišić mit Stefan Schwab und Mario Pavelić früh zwei frische Kräfte und die Hausherren spielten in der Folge wieder konsequenter auf das dritte Tor. Ein Lattenschuss von Alar und eine weitere Eins-gegen-Eins-Situation, die Ebner mit Bravour gegen den quirligen und agilen Schobesberger meisterte, waren die aus grün-weißer Sicht vorerst wenig zählbaren Folgen.

In Minute 68 gelang Rapid dann doch der ersehnte dritte Treffer: Prosenik schloss einen Konter über Schobesberger und Schwab erfolgreich ab. Die Salzburger Austria, die mit dem Plan mitzuspielen nach Wien gereist war, hatte dem Rekordmeister in der Folge nur noch wenig entgegenzusetzen, kam aber durch Leonhard Kaufmann – pünktlich zum Beginn der Rapid-Viertelstunde – überraschend zum Ehrentor. Fünf Minuten später durfte auf der anderen Seite Debütant Tomi Correa über seinen ersten Treffer in Grün-Weiß jubeln. Den Schlusspunkt setzte Alar (87.).

Die Rapidler konnten damit vor dem Bundesliga-Heimspiel am Samstag (16:00 Uhr, live auf Sky) gegen Sturm Graz Selbstvertrauen tanken. Einziger Wermutstropfen für den Verein an einem erfolgreichen Cup-Abend: Zahlreiche aus dem Fanblock gezündete Bengalen und Böller lassen eine empfindliche Geldstrafe erwarten.

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