Gute Stimmung und viel Lob: Wien freut sich über “riesigen Erfolg”

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60. Song Contest - Stadt Wien freut sich über "riesigen Erfolg"
60. Song Contest - Stadt Wien freut sich über "riesigen Erfolg" - © APA
Für die Stadt Wien ist der vor wenigen Stunden zu Ende gegangene Song Contest ein “riesiger Erfolg, den man gar nicht hätte erwarten können”, wie der zuständige Stadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) sagte.

Es sei unter Beteiligung aller gelungen, “ein tolles Bild der Stadt in die Welt zu senden”, freute er sich. Nicht nur die Stimmung sei großartig gewesen, auch von den internationalen Gästen und Delegationen habe es viel Lob gegeben, berichtete Oxonitsch.

“Überwältigendes” internationales Echo

“Das internationale Echo war überwältigend. Selbst die EBU hat gesagt, sie haben das noch nie erlebt, dass eine ganze Stadt so hinter dem Event steht”, so der Stadtrat. Es habe vor allem gut funktioniert, die Kreativität in der Stadt zu fördern und alle Abteilungen in die ESC-Vorbereitungen einzubinden – von Green Event bis ESC-Bim.

AUSTRIA EUROVISION SONG CONTEST 2015

Das hat sich die Stadt auch einiges kosten lassen, aber: “Die Budgets haben gehalten, das kann man jedenfalls vonseiten der Stadt sicher sagen”, betonte Oxonitsch. Auch für den Austragungsort, die Wiener Stadthalle, war der Ressortchef voll des Lobes: Eine Halle – mitten in der Stadt -, in der alles von Pressezentrum bis Green Room vereint sei, sei einfach ein “Riesenasset” für alle gewesen. “Die alte Dame hat sich gut bewährt.”

Lob für den ESC

Auch Stadthallenchef Wolfgang Fischer beteuerte, mit dem veranschlagten Budget von 8,89 Millionen Euro ausgekommen zu sein: “Selbstverständlich, dazu sind wir gegenüber der Stadt und den Menschen verpflichtet”, meinte er in einer Stellungnahme gegenüber der APA. Zudem habe man darauf geachtet, nachhaltige Verbesserungen zu schaffen. LED-Technologie, barrierefreie Zugänge, erweiterte Premium-Bereiche und sanierte Sanitäranlagen würden auch allen künftigen Besuchern zugutekommen.

Der ESC sei jedenfalls eine “logistische Meisterprüfung für alle Beteiligten” gewesen, denn es habe sich sicherlich um die “aufwendigste Veranstaltung, die hier seit fünf Jahrzehnten über die Bühne gegangen ist” gehandelt, erklärte Fischer.

So viel Lob es für den Gastgeber Österreich auch gegeben haben mag, in Punkten hatte sich das gestern nicht wirklich ausgedrückt. Das bereitete dem Stadtrat am Folgetag kein Kopfzerbrechen: “Es hat sich so zugespitzt auf ein Rennen der Top Drei, da sind die Makemakes ein bisschen unter die Räder gekommen.” “Aber man muss den ESC in der Hinsicht ja nicht immer so ernst nehmen”, meinte Oxonitsch.

Song Contest – “Tolles Fest der Begegnung”

Vielmehr handle es sich um ein “tolles Fest der Begegnung”, bei dem man 14 Tage lang nicht nur großartige Menschen, sondern auch einen speziellen Spirit in der Stadt erleben dürfe. “Und den künstlerischen Ambitionen der Makemakes wird es sicher auch nicht schaden.” Ein kleines weinendes Auge gab es auch bei Fischer: “Natürlich hätten wir das 2016 gern wieder gemacht, jetzt sind wir gerade gut aufgewärmt für den ESC.” Aber auch die Kollegen in Schweden dürften diese Erfahrung gerne erneut machen, so der Geschäftsführer.

Keine Erklärung hatte Oxonitsch hingegen für die gestrige rasche Räumung des Eurovision Village am Rathausplatz nach Ende des Public Viewing. 25.000 Fans wurden schon kurz nach dem schwedischen Sieg relativ forsch gebeten, den Rathausplatz zu verlassen. Das sei Sache des Veranstalters gewesen.

>> Alle Videos, Bilder, Nachrichten und Liveticker zum Nachlesen im Song Contest-Special

(APA)

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