Ehefrau in Wien-Brigittenau erstochen: Scheidung als möglicher Auslöser

In diesem Haus in Wien-Brigittenau ereignete sich die Bluttat.
In diesem Haus in Wien-Brigittenau ereignete sich die Bluttat. - © APA
Wie bereits berichtet, hatte ein Mann am Wochenende offenbar seine 36-jährige Frau in seiner Wohnung in Wien–Brigittenau getötet. Der mutmaßliche Täter wurde am Montag vernommen, er gab nun an, dass eine bevorstehende Scheidung zu dem heftigen Streit zwischen ihm und seiner Gattin geführt hatte.

Der 34-Jährige hat nach der Tat die gemeinsame Tochter mit dem Auto zu seinen Eltern nach Oberösterreich gebracht.

Am Montag wurde der Beschuldigte im Beisein seines Anwaltes einvernommen. Dabei zeigte er sich laut Polizei geständig, die Tat begangen zu haben, bestreitet aber jegliche Tötungsabsicht.

Frau in Brigittenau getötet: Paar geriet in Streit

Das Ehepaar, das sich am Samstag den 24. November zu einer Unterredung in der Wohnung des 34-Jährigen getroffen hatte, geriet wegen der bevorstehenden Scheidung scheinbar in einen heftigen Streit.

Der Familienvater hatte laut eigenen Angaben Angst, nach der Trennung das gemeinsame Kind gar nicht mehr bzw. nicht mehr so oft wie bisher sehen zu dürfen. Zudem gab der Beschuldigte bei seiner Einvernahme an, dass er nachdem er seine 6-jährige Tochter zu seinen Eltern gebracht hatte, ins Auto gestiegen und “einfach losgefahren” sei.

Auf der Autobahn in Richtung Graz entschloss er sich bei der nächsten Polizeiinspektion zu stellen. Deshalb suchte er die Polizeiinspektion in Liezen auf und gestand dort die Tat. Der Tatverdächtige wurde noch am Montag in den Abendstunden in die Justizanstalt Wien-Josefstadt überstellt.

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