Die ESC-Aufbauarbeiten in der Stadthalle laufen “blendend”

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Am Montag haben die Aufbauarbeiten in der Stadthalle begonnen.
Am Montag haben die Aufbauarbeiten in der Stadthalle begonnen. - © ORF/Günther Pichlkostner
Die Aufbauarbeiten für den 60. Eurovision Song in der Wiener Stadthalle laufen laut Angaben der Veranstalter “blendend”. Sogar mit dem Aufbau des Bühnenbildes wurde bereits begonnen.

Laut Executive Producer Edgar Böhm sind die Arbeiten in der Stadthalle bereits in vollem Gang. Die große Halle D wurde am Dienstag vom ORF übernommen. “Alles läuft blendend. Man wundert sich, was jetzt schon alles dort oben hängt”, sagte Böhm am Freitag in einer Pressekonferenz. Insgesamt werden 50 Tonnen an Lasten unter der Decke montiert, berichtete ORF-Technikdirektor Michael Götzhaber. Alleine 1.400 Scheinwerfer werden das Wettsingen erhellen. Das Geschehen auf der und rund um die Bühne wird von 26 Kameras eingefangen – sogar in der Dekoration seien solche eingebaut, wie am Freitag verraten wurde.

20 Kilometer Kabel in der Stadthalle

In der Stadthalle werden zudem 20 Kilometer Kabel verlegt. Davor werden jeweils zwei TV- und Hörfunkübertragungswägen postiert. Auch personell ist der Aufwand nicht gerade klein: Laut Götzhaber wird letztendlich ein Team von 350 Technikern im Einsatz sein. Der Stadthallenkomplex wird übrigens zur Gänze vereinnahmt – lediglich das Stadthallenbad ist ausgenommen, wie ESC-Cheforganisator Böhm betonte.

Auch der Aufbau des Bühnenbildes wurde laut dem Executive Producer bereits begonnen. Die Contest-Stage ist 44 Meter breit und bis zu 14,3 Meter hoch. Der Boden besteht aus LED-Elementen, er kann komplett mit Leuchteffekten bespielt werden, wurde versichert.

Microsoft als Technologie-Partner

Technologie-Partner beim Song Contest ist Microsoft. Das Unternehmen bindet unter anderem seinen Cloud-Dienst Azure und die Plattform Yammer ein. Organisations- und Kommunikationsabläufe werden damit unterstützt. Unter anderem können weltweit 45 TV-Stationen auf hochgeladenes Material zugreifen.

Eine Innovation erwartet auch die End-User: Voting wird heuer erstmals mittels App möglich sein – die eine SMS für die Teilnahme an der Abstimmung generiert. (APA)

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