Best of Song Contest: The Gablitzers rockten ESC-Warm-Up im Stadtsaal

Von Sarah van den Berg
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Im Wiener Stadtsaal gab es am Donnerstag, den 16. April eine fulminante ESC-Warm-Up-Revue “Best of Song Contest”,  bei der die Formation The Gablitzers mit 24 Songs aus 59 Jahren Song Contest ordentlich für Stimmung sorgte. Das Publikum hatte zudem eine Jury-Funktion und sorgte für ein erstaunliches Endergebnis im Voting des beliebtesten ESC-Songs.

Die Revue, so wurde es in der Moderation erklärt, hatte zum Ziel, die “helle und nicht so helle des Song Contests aus 60 Jahren” zu zeigen. 24 Songs wurden performt und aus diesen 24 Beiträgen sollte durch ein Publikumsvoting der absolute ESC-Liebling ermittelt werden. Erstaunlicherweise machte der Song “Wohin, kleines Pony”, der Österreich im Jahre 1957 auf den letzten Platz verwies, das Rennen.

Schwungvolle Erinnerungen aus 59 Jahren Song Contest

Von “Zwei kleine Italiener” aus dem Jahre 1962 bis zu “Euphoria” aus dem Jahre 2012 spannte sich der Bogen zeitlich, gesungen wurden nicht nur Siegertitel, sondern auch Kult-Stücke. Unter anderem performt wurden “Nel blu dipinto di blu”, “Dschingis Khan”, “Wunder gibt es immer wieder”, “Ne Partez Pas Sans Moi” und “Keine Mauern mehr”. Das Publikum erwies sich nicht bei allen Stücken als textsicher, scheute aber trotzdem nicht davor zurück, lauthals mitzusingen. Die Stimmung war ausgelassen und kurze Video-Zusammenschnitte zwischen den Showblöcken mit Titeln wie “Die kuriosesten Kostüme” oder Tollkühne Tanzeinlagen” sorgten für Lacher.

The Gablitzers rockten das ESC-Warm-Up in Wien

Im Stadtsaal gab es am 16. April ein ESC-Warm-Up. Roland Trabe ©

Großes Lob an die drei Sängerinnen und zwei Sänger der Formation The Gablitzers: Sie boten ihrem Publikum eine Show, die vermutlich alle Erwartungen übertroffen hat. Und die Entscheidung, “Rise Like a Phoenix” nicht zu singen, war genau richtig: Conchita Wursts Performance ist einfach unvergleichlich und egal, wie gut jemand singt, im Vergleich zur Queen of Austria kann er nur verlieren. Im Gegensatz zum ESC kam die Musik übrigens nicht vom Band, sondern von einer vierköpfigen Live-Band.

Alle Infos rund um den Song Contest finden Sie in unserem Special
(SVA)

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