Austria-Trainer Fink erklärt: Darum gewann Rapid das Derby

Von David Mayr
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Austria-Trainer Fink haderte im Derby mit der violetten Chancenverwertung.
Austria-Trainer Fink haderte im Derby mit der violetten Chancenverwertung. - © APA/Herbert Neubauer
Statt neuer Tabellenführer ist Austria Wien nach der Derbyniederlage gegen Rapid auf Platz drei zurückgefallen.

Mit zwei 1:0-Siegen in Liga und Cup war die Austria ins neue Fußballjahr gestartet und blies nach dem Ausrutscher von Titelverteidiger Red Bull Salzburg in Ried vor dem großen Wiener Derby gar zum Angriff auf die Tabellenführung.

Doch nach dem 0:3 gegen Rapid ist klar: Die “Veilchen” müssen vorerst kleinere Brötchen backen. “Wir haben uns mehr vorgenommen, aber Rapid hat eiskalt zugeschlagen”, konstatierte Austria-Organisator Raphael Holzhauser nach Spielende gegenüber Sky.

Austria-Trainer Fink: “Rapid war viel effektiver”

Der Niederösterreicher, der am Dienstag seinen 23. Geburtstag feiert, war mit 103 Ballkontakten der auffälligste Akteur in Violett, die Gäste wussten jedoch, wie sie den Linksfuß aus dem Spiel nehmen mussten. Oft ließ sich Holzhauser beim Spielaufbau in die Viererkette zurückfallen, seine Pässe auf die Offensivleute stellten die Rapid-Verteidigung jedoch kaum vor Probleme.

Toller Support von dreieinhalb Rängen, aber eine glücklose und schwache Darbietung auf dem Rasen. Wir hätten es gerne mit einem schöneren Endstand zurückgezahlt…

Posted by FK Austria Wien on Sonntag, 14. Februar 2016

“Rapid war viel effektiver, da waren sie besser”, wusste auch Austria-Trainer Thorsten Fink. Dabei hatte der Deutsche auch gute Momente seiner Schützlinge gesehen: “Wenn man verliert, ist man immer selbst schuld. Wir hatten genügend Chancen, auch aus dem Spiel heraus Tore zu schießen und hätten in der zweiten Hälfte auch eines verdient gehabt”, sagte der Coach und resümierte: “Die erste Viertelstunde war im Spiel entscheidend.”

Austria noch immer im Plansoll

Trotz der zweiten Derby-Heimpleite in dieser Saison mit drei Toren Diferenz, will man die Pleite in Favoriten nicht überbewerten. “Eine Derbyniederlage tut immer weh, aber wir haben noch Anschluss an die Spitze und der Abstand zum dritten Platz bleibt gleich”, erinnerte Holzhauser daran, dass man noch immer im Plansoll liegt.

Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf den Vierten Sturm Graz, zwei Zähler liegt man nun hinter Salzburg und Rapid. Kommenden Samstag steht für die Austria gleich das nächste Heimspiel, gegen Mattersburg (16:00 Uhr, live auf Sky und im VIENNA.at-Liveticker), auf dem Programm, eine Woche später (28. Februar, 16:30 Uhr, live auf ORF eins, Sky und bei uns im Ticker) geht es zum Schlager nach Salzburg.

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