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3. Tag am Frequency Festival: Großartige Shows von The Subways, The Hives und den Beatsteaks

Korn zauberten als Headliner am dritten Tag Metal auf das Gelände vom Frequency Festival Korn zauberten als Headliner am dritten Tag Metal auf das Gelände vom Frequency Festival - © APA
von Nina Tatschl - Ausgelassene Stimmung, viel Sonnenschein, großartige Acts: Der dritte Tag am Frequency Festival ließ kaum Wünsche offen und entschädigte viele Besucher für das abrupte Ende am Vortag. VIENNA.AT war wieder live vor Ort und hat dabei mit The Subways und Thorsten von den Beatsteaks gesprochen.

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Der dritte Tag vom Frequency Festival begann mit viel Sonnenschein und ausgelassener Stimmung. Einige Besucher waren zwar noch ziemlich genervt von dem abgesagtem Placebo-Konzert am Vortrag, vor allem weil ziemlich schnell das Gerücht die Runde machte, dass die Band ihr Konzert in der Schweiz spielen möchten. Trotzdem ließen sich die Fans nicht die Stimmung verderben und feierten bereits am Nachmittag ausgelassen.

Für den dritten Tag am Frequency warteten die Fans geduldig auf die Konzerte von Frittenbude, Casper, The Subways, Bush, Patrice, Beatsteaks, Mia. und Korn. 

Großartige Stimmung am Frequency Festival

Bei Casper am Nachmittag war die Stimmung bereits schon sehr ausgelassen. Der Musiker brachte die Menge zum Toben und freute sich sichtlich, wie Tags davor seine Freunde von Kraftklub, über die Begeisterung der Fans. Mit Songs wie “Perfekt” und “Mittelfinger hoch” animierte Casper das Publikum und erntete dafür reichlich Beifall. Danach gaben Dry The River die Ehre und spielten auf der Space Stage ihre Songs. Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter mit The Subways. Die Briten heizten der Menge mit den Nummers aus ihren Alben “Young For Eternity “, “All Or Nothing” und “Money And Celebrity” ein. Wie Bassistin Charlotte Cooper VIENNA.AT in einem Interview am frühen Nachmittag verriet, freute sich die Band schon auf das Konzert in Österreich und das Frequency Festival, wo sie sich auch die ein oder andere Band live anschauen wollten. 

Abseits von den Bühnen kämpften die Festivalbesucher übrigens mit gesundheitlichen Problemen: Eine “Durchfall-Problematik” trübte die Stimmung unter den Besuchern. Wie das Rote Kreuz erklärte, lag das an einem “Gemisch aus konsumierten Getränken und möglicherweise hygienischen Problemen”. Auf dem Gelände war jedoch von mieser Stimmung wenig zu spüren. Auf beiden Bühnen feierten eine Band nach der andren gemeinsam mit den Besuchern.

Die Show des Abends kam von den Beatsteaks

Auf der Space Stage sorgten The Hives für Stimmung. Die Schweden zeigten erneut was in ihnen steckte und gaben sich gewohnt schnippisch. Wer The Hives jedoch kennt, weiß dass diese Rock-Star Attitüde zum Image der Band gehört und ein Konzert der Band erst richtig sehenswert macht. Bei den Nummern “Main Offender”, “Walk Idiot Walk” und der aktuellen Single “Go Right Ahead” sang das Publikum vor Begeisterung mit. Sänger Pelle Almqvist suchte den Kontakt mit der Menge und begab sich bei der letzten Nummer “Tick Tick Boom” sogar in den Wave Breaker. Nach dem stimmungsvollen Auftritt der Schweden sorgten Bush für ein paar ruhigere Momente vor der Space Stage. Nach zahlreichen Solo-Projekten versucht es Sänger Gavin Rossdale erneut mit der Grunge-Formation Bush, wenn auch in neuer Besetzung. Bei den alten Hits “Glycerine”, “Little Things” und “The Chemicals Between Us” gab es vom Publikum Beifall.

Einen großartigen Auftritt lieferten die Beatsteaks ab: Die Band aus Berlin freute sich schon auf das Frequency, wie Bassist Thorsten Scholz VIENNA.AT im Interview vor dem Konzert verriet. Er erzählte was man von den Beatsteaks in der Zukunft noch erwarten darf, ob er lieber auf Festivals oder kleineren Konzerten spielt und was er über die Konzert-Absage am Vortag von Placebo denkt. Live gaben die Beatsteaks dann alles: Von leisen-, bis hinzu punkigen Nummern gab es reichlich auf die Ohren. Der Raum vor der Bühne war restlos gefüllt und die Fans begeistert. Nach einer Zugabe war es dann leider schon wieder vorbei. 

Mit Korn als Headliner krachten im Anschluss Welten aufeinander. Warum die Nu-Metal Band als Headliner gewählt wurden, ist wohl nur den Veranstaltern klar. Bei ihrem Auftritt wirkte die Band teilnahmslos und gab sich distanziert, was einige Besucher zum Heimgehen oder zu Mia. auf der Green Stage bewegte. Trotzdem war die Space Stage gut besucht und Korn-Fans begeistert. 

Den Live-Ticker vom Freitag  gibt es hier, den vom ersten, offiziellen Tag am Frequency Festival hier zum Nachlesen. Auch vom Warm Up-Day hat VIENNA.AT live berichtet. Alle weiteren Highlights gibt es im Festival-Special.

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