Melanie Griffith gut gelaunt in Wien: Auch Tanz mit Lugner am Opernball möglich

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Melanie Griffith gut gelaunt bei Opernball-Pressekonferenz in der Wiener Lugner City.
Melanie Griffith gut gelaunt bei Opernball-Pressekonferenz in der Wiener Lugner City. - © APA/HERBERT PFARRHOFER
Gut gelaunt und auskunftsfreudig gab sich Richard Lugners heuriger Opernball-Stargast Melanie Griffith bei der Pressekonferenz in Wien. Trotz ihrer Hautkrebsoperation fühle sie sich fit für den Ball.

“Wieso denn nicht? Der schlimme Teil war der Flug. Ich werde versuchen, gut auszusehen – und vielleicht auch zu tanzen”, sagte die US-Schauspielerin Melanie Griffith bei einer Pressekonferenz in der Wiener Lugner City. Walzer tanzen kann sie allerdings nicht.

Melanie Griffith spricht über Hautkrebs

Die Journalisten waren vor der Pressekonferenz angewiesen worden, nicht detailliert über die Erkrankung der Schauspielerin zu fragen. Griffith gab dann aber doch bereitwillig Auskunft: Trotz ihrer sehr sensiblen Haut sei sie in ihrer Jugend auf den Virgin Island immer wieder sehr starken Sonnenbelastung ausgesetzt gewesen. “Ich hatte jetzt Hautkrebs auf meiner Nase, der operiert werden musste. Es sieht schrecklich aus, aber mein Make-up Artist macht einen tollen Job”, sagte Griffith.

Richard Lugner sei “großzügig, fesch und sexy”

Vor der Reise nach Wien hat sich Griffith mit ihrer engen Freundin Goldie Hawn – die vergangenes Jahr den Ball an Lugners Seite besucht hat – über das Fest ausgetauscht. “Sie hat gesagt, dass es sehr schön ist und dass ich es unbedingt machen soll”, erklärte die Schauspielerin. Ihr Gastgeber wurde ihr als “großzügig, fesch und sexy” beschrieben. “Sie sehen auch sehr toll aus”, bedankte sich der stolze Baumeister.

Melanie Griffith in Designer-Robe von Alia am Wiener Opernball

Am Ball wird sie ein schwarzen Kleid des Designers Alia tragen, das dieser vor 20 Jahren extra für sie angefertigt hat. Die Farbe Schwarz habe aber nichts mit der derzeitigen #MeToo-Debatte zu tun. Auch wenn sie zu dem Thema eine klare Meinung hat: Ihre Mutter, Tippi Hedren, sei von dem Regisseur Alfred Hitchcock immer wieder emotional unter Druck gesetzt worden. “Er wollte immer Sex mit ihr”, erzählte Griffith. Als sie ablehnte, habe der Regisseur ihre Karriere zerstört. “Ich bin in dem Glauben aufgewachsen, dass man sich von einem Kerl nichts gefallen lassen muss. Ich habe jedes Recht darauf, meinen Selbstrespekt zu behalten. Ich muss nichts machen, um einen Job zu bekommen”, unterstrich die Schauspielerin.

Es ist auch nicht der erste Wien-Besuch von Griffith. Bei einem Life Ball vor fünf Jahren sei sie bereits hier gewesen. Große Pläne hat sie nicht. “Es schneit, da kann man nicht viel herumlaufen”, sagte die Schauspielerin. Dennoch woll sie sich “ansehen, was immer ich kann”.

>> Alle Infos zum Wiener Opernball finden Sie hier

(APA/Red)

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