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Zwischen Tradition und Zeitgeist

Lukas und Markus Jussel erklären die Pläne für die Betriebserweiterung.
Lukas und Markus Jussel erklären die Pläne für die Betriebserweiterung. ©Elke Kager Meyer
Tischlerei Markus Jussel erweitert Betriebsstandort und stellt Weichen für die Zukunft

Erst kürzlich konnte die Tischlerei Markus Jussel in Nenzing-Beschling ihr 30-jähriges Jubiläum feiern. „Im Jahr 1989 habe ich in der Werkstatt meines Vaters begonnen. Nach und nach sind wir gewachsen, zwischenzeitlich zählen wir insgesamt zehn Mitarbeiter, davon zwei Lehrlinge“, erzählt Markus Jussel. Tischlerhandwerk ist gefragt. „Wir verspüren einen starken Trend hin zu Regionalität, zu Qualitätsbewusstsein und Möbel fürs Leben.“ Vor allem individuelle Einzelstücke seien besonders gefragt. Die Aufträge kommen dabei nicht nur aus der unmittelbaren Nähe: „Wir fertigen Möbelstücke für Kundinnen und Kunden aus ganz Österreich und der Schweiz, sogar bis in die Karibik haben wir schon geliefert.“ Sehr wichtig ist für Markus Jussel die Ausbildung von gut qualifiziertem Handwerker-Nachwuchs. „Wir waren beispielsweise von Anfang an bei der Lehrlingsinitiative im Walgau dabei.“

Baustart im Frühjahr

Über die Zukunft seines Unternehmens muss sich Markus Jussel keine allzu großen Sorgen machen, vor allem auch, weil Sohn Lukas den Betrieb übernehmen wird. „Unser Zuhause liegt in unmittelbarer Nähe zum Betrieb, deshalb bin ich von klein auf in die Tischlerei reingewachsen. Nach der HTL und dem Zivildienst war es für mich klar, dass ich in unserem Familienunternehmen arbeiten möchte“, erzählt Lukas Jussel. Um auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, hat sie die Familie nun zur Erweiterung entschlossen. „Wir bekommen eine neue, moderne Zuschnitt-Anlage, die ressourcenschonend arbeitet und dadurch weniger Abfall produziert. Durch die Software übernimmt diese Anlage auch die Lagerverwaltung“, so Lukas Jussel. Und weil die Neuanschaffung im bestehenden Gebäude nicht ausreichend Platz gehabt hätte, entschloss man sich zur Erweiterung. „Auch die Arbeitsvorbereitung gewinnt immer mehr an Bedeutung, das erfordert wiederum Büro-Arbeitsplätze.“ Es entsteht ein weiteres Betriebsgebäude – ähnlich dem bestehenden, dazwischen sorgt ein Flugdach, dass die Handwerker im Trockenen arbeiten können. Läuft alles nach Plan, soll der Baustart bereits in diesem Frühjahr erfolgen.

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