Zweite Runde der Beamten-Gehaltsverhandlungen startet

Die Beamten-Gehaltsverhandlungen spielen unter anderem für Landeslehrerinnen eine Rolle.
Die Beamten-Gehaltsverhandlungen spielen unter anderem für Landeslehrerinnen eine Rolle. ©APA/dpa/Heiko Wolfraum (Symbolbild/Archivbild)
Die zweite Runde der Beamten-Gehaltsverhandlungen starten am Montagnachmitag ab 13.00 Uhr. Eine Einladung dazu haben auch Wirtschaftsforscher erhalten.
Beamten fordern Erhöhung

Damit soll eine angesichts der Corona-Pandemie nicht ganz einfache Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung vorgenommen werden. Ein Ergebnis ist deshalb noch nicht zu erwarten.

Rückblick auf erste Runde der Beamten-Gehaltsverhandlungen

In der ersten Runde vor rund zweieinhalb Wochen hatten beide Seiten nur die abgerechnete Inflationsrate von Oktober 2020 bis einschließlich September 2021 von 2,1 Prozent außer Streit gestellt. Damals saßen mit dem für die Beamten zuständigen Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) nur der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Norbert Schnedl, und der für die Gemeindebediensteten zuständige younion-Vorsitzende Christian Meidlinger am Tisch. Die zweite Runde am Montag soll nun "in voller Besetzung" stattfinden".

Schnedl ortet bei Beamten "andere Rahmenbedingungen"

Eine konkrete Forderung hat die Gewerkschaft noch nicht vorgelegt. Zu den von den Metallern in der Zwischenzeit bereits abgeschlossenen 3,55 Prozent erklärte Schnedl gegenüber der APA, dass die Beamten "andere Rahmenbedinungen" hätten. Als Basis für die Verhandlungen will die Gewerkschaft wie immer die Inflation und das Wirtschaftswachstum nehmen. Unter Verweis auf die "enorme Leistungsbereitschaft" der Bediensteten auch während der Pandemie fordert der GÖD-Vorsitzende auch eine dauerhafte Kaufkraftstärkung für alle öffentlich Bediensteten.

Von Beamten-Gehaltsverhandlungen unterschiedlich betroffen

Direkt betroffen von den Gehaltsverhandlungen sind 225.000 Personen (Bundesbedienstete und Landeslehrerinnen), indirekt betroffen sind die 308.000 Bediensteten der Länder und Gemeinden, die den Bundesabschluss meist übernehmen. Im vergangenen Jahr hatte es aufgrund der Corona-Pandemie bereits in der ersten Verhandlungsrunde einen Abschluss gegeben, mit dem die Inflation von 1,45 Prozent abgegolten wurde.

(APA/Red)

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