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Zwei "Milchbubis" als Reifenschlitzer verurteilt

Eine Spur der Verwüstung haben zwei "Milchbubis" in der Nacht auf den 26. Oktober 2008 durch den dritten Wiener Gemeindebezirk gezogen. Die beiden 17-Jährigen warfen mehrere geparkte Motorräder um und schlitzten bei fast zwei Dutzend Autos die Reifen auf.

Am Freitag folgte im Grauen Haus das gerichtliche Nachspiel.

“Wir haben Rotwein getrunken. Und dann haben wir an Blödsinn g’macht. Ich kann nicht sagen, ob’s Dummheit war oder ein Spaß”, erzählte der Größere. Sein Freund bemerkte kleinlaut: “Es war einfach eine dumme Idee.”

Das Treiben hatte ein Ende, als die Burschen ausgerechnet vor einer Wachstube ihr Messer in den Reifen eines Polizeiautos rammten. Dabei wurden sie von einem Gesetzeshüter beobachtet und kurzfristig festgenommen. Richterin Beate Matschnig verhängte über die Übeltäter nun jeweils vier Monate bedingte Haft. Zudem erteilte sie den Beschäftigungslosen die Weisung, sich binnen sechs Wochen eine Arbeit zu suchen.

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