Zutrittstests: Nur behördliche Tests anerkannt

Ab 8. Februar: Keine Testpflicht für Physiotherapie oder Hausbesuch vom Friseur.
Ab 8. Februar: Keine Testpflicht für Physiotherapie oder Hausbesuch vom Friseur. ©APA (Symbolbild)
Mit der Lockerung des Lockdowns mit 8. Februar werden für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen negative Corona-Tests zur Pflicht. Wie das Gesundheitsministerium am Samstag erläuterte, müssen es behördliche Tests sein, Schultests zählen nicht.
Friseur-Besuch: Test, Ausweis, Maske
Öffnungs-Regeln im Detail

Nicht notwendig ist ein Test etwa bei der Physiotherapie oder einem Hausbesuch vom Friseur.

Negativer Corona-Test bei körpernahen Dienstleitungen - nicht bei Gesundheitsdienstleistungen

Zutrittstests braucht man grundsätzlich bei allen körpernahen Dienstleistungen - also insbesondere beim Friseur, der Kosmetikerin, in Piercingstudios, beim Tätowierer, beim Masseur, bei der Maniküre, Pediküre und im Nagelstudio. Für Gesundheitsdienstleistungen, also etwa Physiotherapie, Ergotherapie und auch Heilmassagen, sind keine Zutrittstests vorgeschrieben - unter anderem, weil man hier auch mit Akutfällen rechnen muss, bei denen dann der vorherige Weg in die Teststraße nicht zumutbar erscheint. Nicht vergessen sollte man aber die FFP2-Maske, denn die braucht man überall.

Testpflicht entfällt bei Hausbesuch

Bestätigt wurde vom Gesundheitsministerium, dass die Testpflicht auch entfällt, wenn Friseur oder Fußpflegerin nach Hause kommen - etwa zu älteren Menschen, die nicht mehr mobil sind.

Corona-Tests dürfen nicht älter als 48 Stunden sein

Überall sonst gelten negative Ergebnisse von PCR- oder Antigen-Tests als Eintrittskarte, die nicht älter als 48 Stunden sind und im Rahmen von behördlichen Settings und damit von medizinischen Fachkräften durchgeführt wurden. Umfasst sind also die Teststraßen und -angebote von Bundesländern und Gemeinden, Apotheken, niedergelassene Ärzte, aber auch Tests in Betrieben und Heimen, sofern sie durch entsprechend qualifiziertes und berechtigtes Gesundheitspersonal durchgeführt werden.

Berechtigt zur Testabnahme sind etwa Ärzte, diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger nach ärztlicher Anordnung, Sanitäter, Apotheker, unter gewissen Umständen aber auch Turnusärzte und Medizinstudenten. Das Testergebnis muss jedenfalls den Namen der getesteten Person, das Datum der Probenahme und die Unterschrift einer verantwortlichen Person der Teststelle beinhalten. Zum Test muss man einen Ausweis mitbringen.

Selbsttests zählen nicht als Zutrittstests

Selbsttests, die man etwa zuhause durchführt, zählen nicht als Zutrittstests - weil nicht kontrolliert werden kann, ob der Test korrekt durchgeführt wurde und wer den Test durchgeführt hat. Auch Ergebnisse von Schultests zählen nicht als Zutrittstests.

Diese Personen sind von der Testpflicht ausgenommen

Prinzipiell von der Testpflicht ausgenommen sind Personen, die in den vergangenen sechs Monaten mit SARS-CoV-2 infiziert waren und mittlerweile wieder genesen sind. Nachgewiesen werden kann dies etwa durch ein ärztliches Attest, ein positives PCR-Testergebnis aus dem entsprechenden Zeitraum oder einen positiven Antikörper-Test (Neutralisationstest aus dem Labor). Ein Absonderungsbescheid reicht nicht. Und eine FFP2-Maske muss man beim Friseur trotzdem tragen.

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(APA/Red)

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