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Zumtobel Group: Millionen-Auftrag in der Mongolei

LED-Leuchten des Dornbirner Lichtkonzerns sollen zahlreiche Straßen und Plätze in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator erleuchten.

11.000 LED-Leuchten der Marke Thorn wird die international tätige Zumtobel Group in der Hauptstadt der Mongolei installieren. Die bisher unbeleuchteten Straßen und Plätzen werden somit zur Erhöhung des Lebensstandards im öffentlichen Raum beitragen, lässte der Lichtkonzern via Mitteilung wissen.

Millionen-Auftrag

Das Auftragsvolumen bewegt sich laut Zumtobel im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Genaue Zahlen wurden nicht kommuniziert. Alfred Felder, CEO Zumtobel Group, und der mongolischen Staatssekretär Magnaisuren haben bereits einen entsprechenden Vertrag für das Infrastrukturprojekt unterzeichnet.

Foto: Zumtobel Group

Beleuchtete Straßen sollen die Kriminalitätsrate senken

Die mongolischen Auftraggeber erhoffen sich, dass durch das Infrastrukturprojekt die Kriminalitätsrate in der Hauptstaat Ulan Bator ("Ulaanbaatar") gesenkt und die Sicherheit nachhaltig verbessert werden kann. Die Mongolei zählt zwar nicht zu den gefährlichsten Ländern aber auch nicht sichersten Ländern der Welt. In den vergangenen Jahren hat man vor allem mit Gewaltdelikten im Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum gekämpft. Zahlreiche weibliche Reise-Bloggerinnen weisen auch darauf hin, dass das Problem von "sexueller Gewalt" in der Mongolei nicht zu unterschätzen ist - so wie in anderen Ländern natürlich auch. Im "Sicherheits-Ranking" des World Economic Forum (2017) hat die Mongolei Platz 50 belegt - übrigens einen Platz vor Deutschland. Im Vergleich dazu: Österreich hat in dieser Rangliste Platz 14 belegt.

Foto: Zumtobel Group

Die Bereitstellung von essentieller Infrastruktur wie Beleuchtung sei ein wesentlicher Faktor für die Ansiedelung von Unternehmen und dient somit dem gesamtheitlichen wirtschaftlichen Aufschwung in der Region.
Die mongolische Regierung setzt daher große Erwartungen in die Umsetzung des Beleuchtungsprojekts der Zumtobel Group, um einer bislang benachteiligten Bevölkerungsgruppe substantielle Verbesserungen im alltäglichen Leben zu ermöglichen. Etwa 200.000 Menschen leben in den Provinzen Darkhan-Uul sowie Selenge im Norden der Mongolei.

CEO Felder erfreut

„Licht ist eine wesentliche Säule zur Verbesserung des Lebensstandards im öffentlichen Raum. Wir freuen uns daher, dass wir mit unserem Beleuchtungsprojekt ein Stückchen zur Verbesserung der Sicherheit und somit der nachhaltig wirtschaftlichen Entwicklung in der Mongolei beitragen können“, so Alfred Felder CEO Zumtobel Group zum erfolgreichen Projektabschluss.

Komplettlösung für die Mongolei

Die Zumtobel Group bietet bei diesem Projekt eine schlüsselfertige Komplettlösung an, die neben einer hochwertigen Beleuchtungsanlage, Leistungen wie Projektmanagement, Planung, Lieferung, Installation, Inbetriebnahme sowie Schulung und regelmäßige Wartung beinhaltet. Bislang haben in der Mongolei noch keine Markterschließungsaktivitäten seitens der Zumtobel Group stattgefunden. Bei einem erfolgreichen Abschluss des Projekts sei somit eine geeignete Basis für etwaige zukünftige Aktivitäten im Markt gegeben.

Finanziell gesichert durch die OeKB

Finanziell gesichert wird das Projekt durch die Österreichische Kontrollbank AG (OeKB) im Rahmen einer konzessionellen Finanzierung (Soft Loan). Soft Loan-Finanzierungen werden zur Unterstützung der österreichischen Exportwirtschaft eingesetzt. Diese Entwicklungshilfekredite, die durch die Beteiligung der öffentlichen Hand zu günstigen Konditionen vergeben werden, sollen zugleich der nachhaltigen Entwicklung des Ziellandes dienen.

Facts

• Licht zur Senkung der Kriminalitätsrate und Erhöhung der öffentlichen Sicherheit
• Rund 200.000 Menschen profitieren von Beleuchtungsprojekt im wirtschaftlich noch schwach entwickelten Norden der Mongolei
• Auftrag umfasst schlüsselfertige Komplettlösung und beläuft sich auf einen Betrag im niedrigen zweistelligen Millionenbereich
• Konzessionelle Projektfinanzierung (Soft Loan) seitens OeKB mit Unterstützung des Bundesministeriums für Finanzen

(Red.)

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