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Zugunfall: Vier Schwerverletzte

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Bei der Kollision zwischen einem Passagierzug und einer Draisine auf der Verbindungsstrecke zwischen Ost- und Westbahn in Meidling sind am Donnerstagvormittag vier Arbeiter verletzt worden.

Drei der Männer wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht. Einer von Ihnen schwebte am Nachmittag noch in Lebensgefahr.
Im Passagierzug gab es keine Verletzten.

Bei den Verletzten handle es sich ausschließlich um ÖBB-Bedienstete, sagte Johann Briegl von der Verkehrsinspektion der Polizei der APA. Alle vier Männer hätten sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Arbeitszug befunden. Zwei von ihnen seien schwer verletzt worden und waren nicht ansprechbar, erklärte Briegl unter Berufung auf einen Notarzt.

Der Zusammenstoß ereignete sich unmittelbar an der Kreuzung zwischen der Verbindungsbahn mit der Pottendorfer Linie. Der Personenzug aus Ungarn befand sich auf dem Weg von Budapest nach Wien-Westbahnhof befunden. Die Draisine war offenbar auf der Pottendorfer Linie Richtung Südbahnhof unterwegs.

Vorläufigen Informationen der Polizei zufolge dürfte die Draisine bei Rot auf die Weiche zugefahren sein. Die beiden Fahrzeuge seien beinahe frontal zusammengestoßen, sagte Briegl. Ob einer der beiden Führer den anderen Zug vorher gesehen und abgebremst habe, könne man derzeit nicht sagen.

Die drei Schwerverletzungen wurden mit den ÖAMTC-Hubschraubern „Christophorus 3“ und „Christophorus 9“ in das AKH bzw. in der Lorenz Böhler-Krankenhaus geflogen. Der vierte wurde nach Angaben des Touringclubs von der Rettung versorgt.

Lokführer leitete Schnellbremsung ein

Der Lokführer des aus Ungarn kommenden Passagierzugs hat unmittelbar vor der Kollision mit der Draisine auf der Kreuzung zwischen Verbindungsbahn und Pottendorfer Linie in Wien-Meidling noch eine Schnellbremsung eingeleitet, sagte ÖBB-Sprecher Gary Pippan. Dadurch wurde ein noch wuchtigerer Zusammenstoß verhindert. Während die Lok nach dem Unfall mit vier Verletzten nur einige Schrammen aufwies, wurde der Arbeitszug schwer beschädigt.

Die Draisine wurde an der Vorderseite komplett eingedrückt. Zwecks Abtransports werde sie auf einen Hilfszug gehoben werden müssen, sagte Pippan. Nach dem Unfall war auf der Pottendorfer Linie zwischen Meidling und Inzersdorf ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Züge auf der Verbindungsbahn wurden umgeleitet.

Die Ursache des Unfalls ist noch Gegenstand von Untersuchungen. Laut Pippan werden die Signalanlagen überprüft. Vorläufig werde eher menschliches Versagen vermutet.

Das Unglück geschah in unmittelbarer Nähe des Umspannwerks Süd. „Die Verletzten waren zuerst bei Bewusstsein. Sie sind ein paar Meter neben dem Wagen gelegen. Die Rettung ist ungefähr nach zehn Minuten gekommen“, schilderte der dort Beschäftigte Herbert R. der APA.


Knapp sieben Stunden nach dem Bahnunfall in Wien-Meidling sind die betroffenen Abschnitte der Verbindungsbahn und der Pottendorfer Linie wieder für den Verkehr freigegeben worden. Das teilten die ÖBB mit.

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