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ZTE Axon 11 5G: Günstig und zukunftssicher

Wir haben das Axon 5G für unseren Test erhalten.
Wir haben das Axon 5G für unseren Test erhalten. ©VIENNA.at Wir haben das Axon 5G für unseren Test erhalten. ©VIENNA.at
Noch steckt 5G in Österreich eher in den Kinderschuhen, der neue Netzwerk-Standard wird aber schnell erwachsen. Dabei drängen immer mehr mittelpreisige 5G-Handys auf den Markt, wie etwa das ZTE Axon 11 5G. Wir haben es einem Test unterzogen.
Beispielfotos Hauptkamera

Seit 5G auch in Österreich Einzug gehalten hat, ist der Weg für die schnellste Technologie und mehr Bandbreite geebnet. Einen Beitrag dazu leistet der Global-Player ZTE, der im vergangenen Jahr erstmals hierzulande ein 5G-fähiges Mobiltelefon auf den Markt gebracht hat. Nun bringt ZTE in Österreich sein neues Smartphone heraus: Das Axon 11 5G. Wir haben es für euch getestet.

Haptik und Aussehen des Axon 11 5G

Trotz seiner 6,47-Zoll-Bildschirmdiagonale liegt das Axon 11 5G gut in der Hand, die abgerundeten Kanten machen einen edlen Eindruck. Auch mit Silikonhülle macht das Axon 11 eine gute Figur, ohne ist das Handy nur 7,9 Millimeter dick. Und auch mit unter 170 Gramm ist das Smartphone eher ein Leicht- als ein Schwergewicht.

Das AMOLED-Display füllt 92 Prozent der Vorderseite und löst mit Full HD Plus auf - komplett ausreichend, damit man keine einzelnen Pixel mehr erkennen kann. Oben befindet sich mittig eine Tropfen-Notch, in der sich die Frontkamera mit 20 Megapixel befindet.

Ein Hochglanzfoto des Axon 11 5G
Ein Hochglanzfoto des Axon 11 5G ©ZTE

Der Fingerabrucksensor ist unter dem Display verbaut und löst recht zuverlässig aus. Wie es bei solchen Sensoren jedoch oft der Fall ist, muss man sich eine Sekunde gedulden, bevor der Bildschirm entsperrt ist. Wer dafür keine Zeit hat, kann auch Face-Unlock verwenden.

Die Hinterseite aus Plastik ist für die Vierfachkamera inklusive Blitz/Taschenlampe reserviert. Der Rahmen des Smartphones ist wiederum aus Metall und macht einen soliden, wertigen Eindruck. Der Mono-Lautsprecher befindet sich wie gewohnt auf der Unterseite, Klinken-Anschluss sucht man vergebens.

Das Innenleben des Axon 11 5G

Im Inneren des Handys werkt ein Qualcomm Snapdragon 765G, ein guter Prozessor der oberen Mittelklasse, der etwa auch beim OnePlus Nord zum Einsatz kommt. Auch anspruchsvollere Spiele wie Asphalt 9 oder PubG laufen ohne Probleme, für Alltagsaufgaben ist der Chip ohnehin überpowert.

Pluspunkte gibt es beim Akku: 4.000 Milliamperestunden bringen locker über den Tag, geladen wird via Schnellladen mit 18 Watt. In einer Stunde konnte ich das Handy damit von unter 20 auf 90 Prozent aufladen, zehn Minuten an der Steckdose brachten im Schnitt 15 Prozent auf dem Ladebalken.

Die Software

ZTE hat über das Android 10 sein eigens MiFavor UI gelegt. Viele Unterschiede zum "reinen" Android 10 gibt es bis auf ein paar Designänderungen allerdings nicht. Ein Update auf Android 11 soll Anfang 2021 kommen.

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Bloatware kann ebenso deinstalliert werden, bis auf vier ZTE-Apps, darunter die App DTS:X Ultra. Dort lässt sich das ein persönliches Hörprofil einstellen, wenn man etwa mit den beiliegenden Kopfhörern Musik hört. Eine nette Spielerei, wie ich finde, auch, weil sich die Lautstärke extrem laut stellen lässt.

Kamera mit Stärken und Schwächen

Das Axon 11 5G ist mit einer Vierfachkamera ausgestattet: Die Hauptkamera stellt eine 64-Megapixel-Kamera dar, die unterstützt wird von einer 8-Megapixel-Weitwinkelkamera, einer 2-Megapixel-Makro-Linse und einem 2-Megapixel-Tiefensensor. Persönlich ziehe ich zwar einen optischen Zoom einer Makro-Kamera vor, aber das sei jedem selbst überlassen.

Die Details der Hauptkamera sind gut.

In Sachen Kameraqualität kann man für einen UVP von 499 Euro schon etwas pingeliger sein, in den letzten Monaten wurde bereits bei Einsteigermodellen auf eine gute Kameraausstattung wert gelegt. Die Hauptkamera macht bei genügend Licht sehr ordentliche Bilder, die der gehobenen Mittelklasse würdig sind.

Videoaufnahmen mit dem Axon 11 5G sind ordentlich, sogar hochauflösende 4K-Videos mit 60 FPS sind möglich, wer nur mit 30 FPS aufnimmt (oder 1080p/60FPS) kann auch den Bildstabilisator nutzen. Auch die Frontkamera muss sich bei Videos keine Blöße geben.

Wo es allerdings hapert, ist beim Weitwinkel und Nachtaufnahmen (siehe Beispiele). Dabei liegt das Verbesserungspotential vor allem in der Software - mit einer installierten (nicht offiziell unterstützten) GCam sehen auch Nachtaufnahmen anständig aus.

Nachtmodus lässt sich mit GCam verbessern.

Dasselbe gilt bei der Frontkamera, wo der Bokeh-Effekt der Standard-Kamera meiner Meinung nach deutlich hinter der GCam hinterherhinkt. Alles Sachen, die mit besserer Software behoben werden könnten.

Bokeh-Effekt überzeugt nicht ganz.

Ähnlich verhält es sich beim Weitwinkel - die Ränder sind nicht mehr richtig scharf.

Die Weitwinkel-Kamera löst mit 8MP auf.

Das ZTE Axon 11 5G im Handel

Das Handy gibt es bei Drei und A1 in Kombination mit verschiedenen Tarifen gratis dazu. 5G-Tarife starten bei rund 60 Euro im Monat.

Beim Hartlauer und "electronic4you" ist das ZTE Axon 11 5G ab Oktober um 499 Euro UVP im Handel ui haben. Die ZTE-eigene "VIP-Garantie" deckt in den ersten 30 Tagen nach dem Kauf einen Wasserschaden und ein Bildschirmschaden ab.

(red)

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